Das goldene Kalb
„Nicht die Dinge selbst, sondern die Meinungen von den Dingen beunruhigen den Menschen.“, Epiktet (gefunden auf Klima und Politik)
Die Horror-Meldungen in den Medien werden immer kühner und keine Sendung im Fernsehen vergeht, ohne nicht mindestens einmal auf die drohende vom Menschen verursachte Klimakatastrophe zu verweisen (zu deren Verlässlichkeit siehe “Medien und die Wirklichkeit – Je Spektakulärer desto besser”, Dr. Udo Ulfkotte, Transparent Ausgabe 1 (2001), S.23-30, “Dummdreistigkeit” oder “Böser Onkel bringt Teddybären um“). Ausnahmen, wie die gemäßigte Sendung “Rettung für das Klima?” von Joachim Bublath am 10.1.2007, bestätigen leider die Regel. Dort heißt es:
Wetterkatastrophen wie die schweren Wirbelstürme an der Golfküste der USA dienen in den Medien als Hinweise dafür, dass der vieldiskutierte Klimawandel bereits stattfindet. Klimaforscher sehen in solchen Aufsehen erregenden Einzelereignissen jedoch noch keine Bestätigung für einen langfristigen Trend. Denn im Lauf der Erdgeschichte gab es schon öfter extreme Klimaschwankungen.
(nachzulesen unter “Archive der Erdgeschichte – Hinweise auf Klimawandel in der Urzeit”)
Und zur Klimamodellierung:
Das Klima ist ein äußerst komplexes Geschehen, und es fällt sehr schwer, verlässliche Prognosen darüber anzustellen. Als Handwerkszeug dienen naturwissenschaftliche Modellbetrachtungen, doch die besitzen nur eine begrenzte Gültigkeit. Wissenschaftler versuchen mit ihren Modellen lediglich, einige Anhaltspunkte für Klimaänderungen zu finden und so die Abläufe besser zu verstehen. […]
Unser Verständnis des Erdklimas ist also noch sehr lückenhaft. Die Modelle müssen um immer neue Faktoren und Zusammenhänge ergänzt werden. Auch die Frage, wie entscheidend der Einfluss des Menschen auf das Klima ist, muss verbindlich geklärt werden. Um die Klimamodelle zu testen, rechnet man Ereignisse der Vergangenheit nach. Ein gutes Modell sollte bei der Rückrechnung das Geschehen in der Vergangenheit widerspiegeln. Doch das Ergebnis dieser Berechnungen ist bislang ernüchternd: Die feinen, aber extremen Klimaschwankungen der Vergangenheit werden nicht wiedergegeben, nur ein grober Verlauf.
(“Die Rechenaufgabe des Jahrhunderts – Die Modellierung des Erdklimas wirft Fragen auf”)
Nicht nur aus diesen Gründen, und trotz der ständigen anders lautenden Berichte in Zeitungen, Fernsehen und Internet, bin ich der festen Überzeugung, dass der Mensch einen vernachlässigbar geringen Einfluss auf das Klimageschehen auf der Erde hat. Dies steht nicht im Widerspruch mit den Bestrebungen die Energieeffizienz zu erhöhen, da Effizienzsteigerungen Ressourcen sparen und den Weg für Fortschritt bereiten.
Ängste zu schüren mit fragwürdigen wissenschaftlichen Methoden (siehe Kommentar zum Stern Report hier, “The M&M Project: Replication Analysis of the Mann et al. Hockey Stick”, oder “Natürliche Variabilität wissenschaftlicher Fakten“ und zum Vergleich “2006 probably coldest year in the last five years”), ohne kritische Stimmen zu Wort kommen zu lassen, erinnert eher an eine Zeit vor der Renaissance. Doch nur so kann man weiterhin behaupten es würde Konsens in der Klimafrage herrschen, obwohl die Fakten eine andere Sprache sprechen (“More Than 15,000 Scientists Protest Kyoto Accord; Speak Out Against Global Warming Myth“).
Vielen scheint nicht bewusst zu sein, dass die größten Quellen der als Treibhausgase (im Wesentlichen Wasserdampf, Methan – wenn man den 19% Beitrag der Wiederkäuer zum natürlichen Ausstoß zählt – und C02) bezeichneten Stoffe „natürlichen“ Ursprungs sind. Die Annahme, der menschliche Beitrag wäre ausschlaggebend für eine dramatische Klimaveränderung, entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Auch die Auswertungen von Eisbohrkernen, die eine Korrelation zwischen Kohlenstoffkonzentration in der Atmosphäre und dem Temperaturverlauf belegen, und in der deutschen Presse als Beweis der drohenden Apokalypse angeführt wurden, sind bei näherer Betrachtung lediglich ein weiterer Beleg der Unhaltbarkeit der These eines hauptsächlich durch CO2 bedingten Klimawandels (siehe hierzu “Carbon dioxide and temperatures: ice core correlations”).
Wieso sich in der Öffentlichkeit trotzdem der „Glaube“ an die menschliche Verantwortung für den Klimawandel durchsetzen konnte, und es schließlich zum Ablasshandel mit „Verschmutzungsrechten“ kommen konnte, der mittlerweile absurde Züge annimmt, hat schon vor einigen Jahren Heinrich Röck unter dem Titel “Klima und Politik” beschrieben. Einen weiteren Erklärungsversuch liefern Maxeiner & Miersch in “Ein Vorschlag zur Güte” im Novo-Magazin. Einen eher psychologischen Ansatz ist in “Two strategies for avoiding truth”, von Arnold King beschrieben.
Eine Auswahl kritischer Texte zum Thema Klimawandel:
“Klima und Politik”, Heinrich Röck
“Die ‘Klimakatastrophe’ – was ist wirklich dran?”
“Climate chaos? Don’t believe it”, Christopher Monckton, in: Sunday Telegraph, 5.
“Apocalypse Cancelled”, Christopher Monckton, in: Sunday Telegraph, 5. November 2006
“Es gibt keine Klimakatastrophe“, Edgar Gärtner
Oder als Video:
“Climate Catastrophe cancelled” (http://www.friendsofscience.org/index.php?ide=3 oder http://video.google.de/videoplay?docid=-4468713209160533271)
Wer sich auch nur die Mühe gibt, einen Teil davon zu lesen, der wird zwangsläufig zu der Erkenntnis gelangen, dass der Hype ums Klima nichts anderes ist, als der Tanz ums goldene Kalb.
12. Januar 2007 um 18:37
[...] ouml;rigen Leserbrief findet man bei PI. Noch mehr lesenswerterten Hintergrund gibts beim Bierhalunken.
Comments » The URI t [...]