Ökologismus / Klimakonsens II

“The debate in the scientific community is over,” said Al Gore during an ABC interview with George Stephanopoulos to discuss the former vice-president’s sortie into the movie business, “An Inconvenient Truth.” This is a “scientifically based” documentary that asserts that an environmental apocalypse is gathering strength, and that its sole cause is man’s uncontrolled carbon dioxide emissions.

But in a revealing article in the Wall Street Journal (”Don’t Believe the Hype”), Richard S. Lindzen, Alfred P. Sloan Professor of Atmospheric Science at MIT, writes that there has been no “debate” in the scientific community, and that what passes for truth about global warming is a mere consensus among those who wish to believe that man is the cause of catastrophic climate changes.

After bursting the bubbles of computer models and theoretical projections, and detailing the level of ignorance about climatology among scientists honest enough to admit their ignorance about what causes glaciers to retreat or the frequency of hurricanes, Lindzen concludes his article with, “Lastly, there is a clear attempt to establish truth not by scientific methods, but by perpetual repetition.”

Infidel Bloggers Alliance via Achse des Guten

When he was in college, atmospheric-science professor John Christy was told, “it was a certainty that by the year 2000, the world would be starving and out of energy.” [...]

Christy says, “Doomsday prophecies grabbed headlines but have proven to be completely false. Similar pronouncements today about catastrophes due to human-induced climate change sound all too familiar.”

But the media can’t get enough of doomsday. [...]

The scary claims about heat waves and droughts are based on computer models. But computer models are lousy at predicting climate because water vapor and cloud effects cause changes that computers fail to predict. They were unable to anticipate the massive amounts of heat energy that escaped the tropics over the past 15 years, forcing modelers back to the drawing board. In the mid-1970s, computer models told us we should prepare for global cooling.

The fundamentalist doom-mongers ignore scientists who say the effects of global warming may be benign. [...]

“It’s the money!” says Dr. Baliunas. “Twenty-five billion dollars in government funding has been spent since 1990 to research global warming. If scientists and researchers were coming out releasing reports that global warming has little to do with man, and most to do with just how the planet works, there wouldn’t be as much money to study it.”

And the politicians would have one less excuse to take control of our lives.

John Stossel: A convenient lie

[...] Der erfahrene Ökologe, Jurist und Politikberater Paul K. Driessen hat mit „Öko-Imperialismus. Grüne Politik mit tödlichen Folgen“ eine provozierende und scharf formulierte Abrechnung mit selbstvergessenen Umweltschützern und Entwicklungshelfern vorgelegt, die sich wissenschaftlich auf höchstem Niveau bewegt. Erstmals wird in ihr die vielfältige Umweltproblematik umfassend aus einer modernen, lebens- und marktbejahenden Perspektive dargestellt.

Im Zentrum stehen die verheerenden Folgen einer falsch verstandenen „grün-nachhaltigen“ Verantwortungsethik, besonders in der sogenannten Dritten Welt. Driessen kann belegen, dass die Umweltbewegung großenteils nicht mehr objektiv ist. Deshalb ignoriert sie zu oft nicht nur eigene Erfolge, sondern auch wissenschaftliche Erkenntnisse. So verkamen Umweltschutz und Entwicklungshilfe zu ideologischen Spiegelfechtereien, aber auch zum knallharten Geschäft. [...]

Freie Radikale: Öko-Imperialismus mit tödlichen Folgen

[...] In den 80er Jahren verbreitete sich in der Umwelt-Bewegung vor allem des deutschsprachigen Raums die Idee, dass die drohende Weltkatastrophe nur mit einer Öko-Diktatur abgewendet werden kann. Von ihrer ideologischen Herkunft her ging das Spektrum von Ökostalinisten wie Wolfgang Harich, über “bürgerliche Rechte” wie Herbert Gruhl bis zu Ökofaschisten der “Neuen Rechten” wie Karl Richter. Gemeinsam war ihnen allen, dass sie im liberalen, demokratische “Westen” mit seiner angeblichen Überbewertung des Individuums die eigentliche Ursache der drohenden Weltkatastrophe sahen. [...]

Nornirs Ætt: New Age und der Ökospritualismus via B.L.O.G.

Der Ökologismus ist nur ein weiterer Pfad in den totalitären Staat, der von Rinken und Lechten beschritten wird.

Mehr zum Ökologismus und dem Klimawandel:
Novo-Magazin: Die Quacksalberei der Öko-Ökonomie
Novo-Magazin: Wider die moderne Menschenverachtung!
New Zealand Herald: Carbon is the world’s best friend
Deutschlandradio Kultur: Sehnsucht nach dem Hurrikan
Freiheit und Zivilisation: Unser eigener stummer Frühling
Luclog: Hockeyklima in Gefahr
Heroic Dreams: Grüner Nihilismus
Ökologismus: “Mögen wir lange leben – und aussterben”
Ökologismus: Grönlandklima nicht ungewöhnlich
Ökologismus: Hockeyschläger-Kurve entgültig widerlegt
Mit dem Kopf voran: Zieht euch warm an…

Ergänzung:
Eine ganze Ausgabe des Novo-Magazins widmet sich dem Thema “Angstindustrie”: NOVO 84 – Angstindustrie

Ergänzung 2:
wissenschaft.de: Wetterumschwung bei den Dinos
Davids Medienkritik: Hot & Cold Media Spin
Bürger für Technik: Quo vadis, Strahlenschutz?

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4 Kommentare zu “Ökologismus / Klimakonsens II”

  1. Martin Marheinecke schreibt:

    An sich finde ich es gut, dass ein Zitat aus einem meiner Texte hier bei den “Bierhalunken” auftaucht. Allerdings bin ich mit den in den anderen Zitaten geäußerten Ansichten nicht so recht einverstanden. Kritik am Ökologismus als tendenziell totalitärer Ideologie ist das eine – diese Kritik jedoch zu einer mindestens genau so problematischen antiökologistischen Ideologie auszubauen , etwas anderes. Die Gefahr, das “Kind” Umweltschutz mit dem “Bade” Umwelt-Ideologie auszuschütten, ist meiner bescheidenen Ansichte nach verdammt groß.

  2. Trafo schreibt:

    Sicher ist der Beitrag mit der Auswahl der Zitate sehr polemisch. Aber was wäre denn überhaupt daran auszusetzen? An welcher Stelle soll daraus eine totalitäre “Antiökologistische” Ideologie entstehen?
    Die Gefahr, dass der Umweltschutz vernachlässigt wird sehe ich in einer liberalen, pluralistischen Gesellschaft überhaupt nicht. Das ist ja das schöne am Wohlstand: Kaum haben die Menschen es geschafft sich den täglichen Kampf ums Überleben zu erleichtern, fangen sie an sich für ihre Umwelt zu interessieren.
    Man muss zeigen, dass die Ökologisten die falschen Freunde des wahren Umweltschutzes sind. Letztendlich wirken ihre Ziele dem Umweltschutz entgegen, sie sind freiheits- und wohlstandsfeindlich – und dagegen versuche ich mich zu stellen.
    Im Grunde geht es doch um einen Konflikt zwischen Totalitarismus und Freiheit.
    Womit wir bei den Begriffsdefinitionen wären. Was für manche “Umweltschutz” heißt, ist für andere die Beschneidung ihrer persönlichen Freiheit!

    PS: Falls ein Zitat entfernt werden soll, bin ich gerne dazu bereit. Entschuldigung, dass ich die Trackbacks vergessen habe, aber da hat sich die Faulheit durchgesetzt…

  3. Martin Marheinecke schreibt:

    Damit, dass mein Zitat hier steht, habei ich kein Problem! – Das Ökologisten “falsche Freunde” des Umweltschutzes sein können (!) stell ich gar nicht in Abrede. Ich beobachte nur, wie Kritiker der Ökologisten regelmäßig ins andere Extrem fallen – ein relativ “harmloses” Beispiel sind Dirk Maxeiner & Michael Mirsch. Vermutlich ungewollt liefern sie jenen Argumente, die behaupten “wir” könnten uns im Wettbewerb mit Ländern mit laxen Umweltvorschriften den “Überzogenen” (in meiner Sicht: immer noch unzureichenden) Umweltschutz nicht mehr leisten.

  4. SteffenH schreibt:

    Maxeiner /Mirsch haben dann auch recht, wenn es sich um globale Umweltgüter oder sehr leicht handelbare Güter handelt. In beiden Fällen führen asymmetrische Umweltstandards zu einem Export der Umweltverschmutzung, indem wir umweltintensiv produzierte Güter einfach importieren und nicht mehr selbst produzieren. Das ist kein Appell für einen generellen Abbau von Umweltstandards, schon gar nicht, wenn sie die unmittelbare Lebensqualität der Bevölkerung treffen. Aber es ist ein Ruf nach einer konsequenten Einbeziehung volkswirtschaftlicher Kreisläufe und Kosten-Nutzen-Überlegungen in die politische Entscheidungsfindung. Momentan wird dieser Prozess lediglich von politökonomischen Kreisläufen, nämlich einer ausgeprägten Klientelpolitik dominiert. Selbst die umweltpolitische Beratung hat hierzulande ihre Position als neutralen Advokaten schon lange aufgegeben. Unzureichenden Umweltschutz kann man nicht pauschal definieren. Jedoch kann ich davon ausgehen, dass dort, wo Marktmechanismen systematisch unterwandert werden, wie im Bereich der Infrastruktur oder des Naturschutzes nach wie vor Defizite herrschen. Oder dort, wo wie uns sperren anreizkompatible, kostensparende Umweltinstrumente einzuführen, wissen wir, dass wir mit weniger Geld, also Ressourceneinsatz, mehr erreichen könnten. Ein prominentes Beispiel sind etwa die erneuerbaren Energien gegen den Klimawandel. Mal abgesehen davon, dass unklar ist ob präventive Massnahmen hier besser sind als Adaption, kostet die CO2-Vermeidung mit der wirtschaftlichsten aller regenerativen Energiequellen, Wind, noch immer mehr als das Vierfache als mit konventionellen Maßnahmen im Kraftwerksbereich, deren Kosten man ja unschwer am Preis von Emissionsrechten ablesen kann. Da wird also impliziert CO2 produziert statt eingespart. Insofern muß ich dir recht geben, dass der Umweltschutz Nachholbedarf hat. Jedoch nicht so sehr seine Ziele, sondern vielmehr die Instrumente gehören auf den Prüfstand. Wenn dann die Kosten für das Gut Umwelt sinken, dann werden wir auch mehr davon nachfragen, ebenso wie wir es in Vergangenheit immer gemacht haben.