Archiv für August 2006

Déjà vu

Abgelegt unter Politik am 30. August 2006 von Trafo

Alles schon mal da gewesen: Die Welt sieht zu, wie ein verrückter Antisemit die Kriegstrommel rührt. Nicht umsonst trifft der Vergleich zwischen dem iranische Präsidenten und Adolf zu. Mit Appeasement kommt man bei solchen Typen nicht weiter. Nur wenn wirklich alle (also auch China/Russland) an einem Strang ziehen und harte Sanktionen ergreifen, lässt sich eine gewaltsame Eskalation vermeiden.

Ulrich Speck im Kosmoblog über den Brief Achmadinedschads an die Deutschen:

[...] Es ist dieser Missionarismus, dieses krude Weltbild und diese völlige Unkenntnis über die Lage in anderen Ländern, die den iranischen Präsidenten so gefährlich machen. Wenn Achmadinedschad und seine Berater meinen, mit einem solchen Brief die deutsche Haltung im Atomstreit beeinflussen zu können, muss man der iranischen Führung ein erhebliches Mass an Desorientheit bescheinigen. Eine Desorientheit, die zu falschen Einschätzungen führt, und infolgedessen zu einer Unberechenbarkeit in den Handlungen. Man kann nicht davon ausgehen, dass in Teheran rationale, berechenbare Akteure an den Schalthebeln der Macht sitzen.

Das aber, die offenkundige Irrationalität der iranischen Führung, ist das stärkste Argument dafür, der atomaren Aufrüstung Teherans mit allen Mitteln entgegenzutreten.

Eine Einhegung einer Nuklearmacht Iran würde voraussetzen, dass man es mit rationalen, erfahrenen und kenntnisreichen Akteuren zu tun hat. Der Brief an Angela Merkel jedoch ist ein weiterer, trauriger Beleg dafür, dass dies nicht der Fall ist.

Wenn Achmadinedschad über nuklerare Waffen verfügt, könnte er ja durchaus auch auf die Idee kommen, das “deutsche Volk” auf anderem Wege dazu zu bringen, das Joch der “Zionisten” und Amerikaner und der ihren hörigen Führung abzuschütteln. Ob das unwahrscheinlich ist oder nicht, lässt sich kaum sagen, angesichts der Irrationalität, die im Handeln der gegenwärtigen Teheraner Führung eine offenbar nicht geringe Rolle spielt.

Ergänzung:

[...] Die einzigen, die [von dem Appeasement] profitieren, sind die Tyrannen selbst, die ihre mit Plutonium und Uran gepanzerte Herrschaft so auf alle Zeiten gesichert haben werden. Denn wenn erst mal jeder dahergelaufene Despot sein eigener Kim Jong Il ist, dann werden nach Millionen zählende Völkermorde nicht mehr die wortreich beklagte Ausnahme, sondern die als selbstverständlich hingenommene Regel sein. [...]

FDOG: Atomstreit mit Iran: Ratlosigkeit über Umgang mit den Mullahs

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Die liebe Regulierung

Abgelegt unter Politik am 27. August 2006 von Trafo

In jeder Beziehung kontraproduktiv:

[...] “Our research is showing us that relying on strict regulations and harsh, punitive laws only costs more to implement, creates complexity and confusion and leads to more extreme cases of cheating,” [...]

EurekAlert: More regulations make websites less trustworthy, study shows

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Ertrunken im Lesestoff

Abgelegt unter Freizeit am 20. August 2006 von Trafo

Lesestoff

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Hizbollywood at its best

Abgelegt unter Politik am 10. August 2006 von Trafo

Laufende Leichen und israelische Jet-Müllkippen:

Toter Libanese?
tot
lebendig

Abgestürztes IDF-Kampfflugzeug?
jet
müllkippe

Michelle Malkin: “Fauxtography” alert: NYTimes and USNews
und
Hot Air: Another bogus photo?

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Sozialismus real

Abgelegt unter Politik am 8. August 2006 von Trafo

Wer über die “Wohltaten” Fidels für die Kubaner spricht, dem seien diese Bilder ans Herz gelegt. (via Kapitalismus-Magazin)

“Uns Ulla” & Co. sind ja auch in Deutschland auf dem Weg zu so einem sozial gerechten und überragend guten Gesundheitssystem.

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Staatsdoping gegen Sportdoping

Abgelegt unter Politik, Sport am 8. August 2006 von Trafo

Warum müssen alle zahlen, um zu verhindern, dass sich Sport-Millionäre gesundheitlich zu Grunde richten? Eines scheint für viele Dopingbekämpfer selbstverständlich: Nur durch mehr Umverteilung (Staatsdoping?) kann Sportdoping bekäpft werden!

Antibürokratieteam:

Doping für die Bürokratie

In den letzten Wochen wurden nicht zum ersten Mal viele unappetitliche Details aus der Dopingszene im Spitzensport bekannt. Die Empörung war groß – bei Sportfunktionären, Sportlern und in der veröffentlichten Meinung. Offensichtlich – und das konnte man ja mit guten Gründen schon lange vermuten – beruhen sehr viele sportliche Leistungen teilweise auf der Zufuhr verschiedenster Substanzen, auf der Behandlung von Sportlerblut in Laboren usw.. Das kann man gut oder schlecht finden. Oder es kann einem auch ziemlich egal sein.

Doch eines war absehbar: Öffentliche Empörung führt automatisch zum Ruf nach der Politik – von denen, die ihre vermeintlichen oder tatsächlichen Probleme nicht selbst lösen können oder wollen und nicht zuletzt von den Politikern selbst. Also: Ein Anti-Doping-Gesetz muss her, die Strafverfolgungsbehörden sollen durchsuchen, abhören, umfangreich ermitteln können. Die Steuerzahler sollen das bezahlen. Die einzelnen Sportverbände klagen immer wieder, dass für Doping-Kontrollen nicht ausreichend Geld da wäre. Auch hier werden gern die Steuerzahler zur Kasse gebeten.

Doch wer hat eigentlich wirklich ein wirtschaftliches Interesse am „sauberen“ Sport? Die einzelnen Sportler, die Teams und ihre Sponsoren. Und diese sollten dann auch für die Dopingkontrollen zahlen. Das können sie ohne Probleme – die Einkommen von Radfahrern und anderen Profisportlern sprechen für sich. Und wenn ihnen das nicht gelingt, werden sich vielleicht das Publikum und die Sponsoren abwenden und es gibt ein paar hoch bezahlte Profisportler weniger. Sie werden nicht zu Sozialfällen. Und selbst wenn, kostet das den Staat sicher noch weniger als Dopingbürokratie und der Missbrauch von Strafverfolgungsbehörden zur Jagd nach Dopingsündern, die höchstens sich selbst gefährden.

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DLF über Blogs und den “Grünhelm”

Abgelegt unter Politik am 2. August 2006 von Trafo

JETZT gleich berichtet DLF “Kultur heute” über die Grünhelme und die Blogosphäre:

zum Stream

kann gut sein… kann aber auch Scheisse sein…

seit 17:35 Uhr

Kultur heute

Der große Stille – Das Neue
Literaturhaus Frankfurt zeigt
eine Robert Walser-Ausstel-
lu ng zum 50.Todestag des
Schriftstellers

Leere Schatzkammer – Zum
jahrelangen Kunstdiebstahl in
der Sankt-Petersburger Eremi-
tage

Paula Modersohn-Becker zurück
aus Japan – Eine Ausstellung
in Bremen dokumentiert die
Probleme des Fernen Ostens
mit einer emanzipierten Frau
aus dem Westen

Bilderkrieg in Nahost – Miß-
braucht die libanesische
Hisbollah Fotografien von
Kinderopfern?

Ergänzung:
Ein guter Beitrag von Burkhard Müller-Ullrich (Mitglied der Achse des Guten):
“Kollektive Intelligenz der aufklärungsbedachten Blogosphäre”

Beitrag “Die Fotos von Kana. Bilderkrieg mit Kinderleichen im Libanon” herunterladen.

Ergänzung II:
Hizbollywood at its best! Laufende Leichen und israelische Jet-Müllkippen:
Michelle Malkin: “Fauxtography” alert: NYTimes and USNews
und
Hot Air: Another bogus photo?

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Antisemitische Stereotypen

Abgelegt unter Politik am 1. August 2006 von Trafo

D-A-S-H: Antisemitische Stereotypen in der Nahost-Berichterstattung

freedomwatch: Offensichtlichkeiten im Nahostkonflikt

Ergänzung:

Zeit der Heuchler und Hasser

[...] Sehr selten kommen Bilder aus dem israelischen Kriegsgebiet, aus Naharija, Haifa, Safed, Metulla und Afula. Die Bilder von toten Juden würden die oft einseitig-antiisraelische Berichterstattung nur stören. Abgesehen davon, dass es aus Gründen der Achtung vor den Toten im jüdischen Selbstverständnis kaum solche Bilder auf dem Nachrichtenmarkt gibt.

Eine Schizophrenie tut sich auf: Vor allen aus dem linken Milieu kommen lautstarke Stimmen, wenn die Erinnerung an den Holocaust geschmälert wird. Mit neuen Gedenkstätten und Mahnmalen wird an den Massenmord in Europa erinnert. Die gleichen Mahner wenden sich mit wuterfüllten Wortmeldungen gegen den Staat Israel. Es ist die Zeit der Hasser. [...]

[...] Tränenreich wird die Vergangenheit beschworen und gefordert: “Auschwitz darf sich nie wiederholen!” Als im Golfkrieg 39 Scud-Raketen aus dem Irak kommend auf das unbeteiligte Israel niederprasselten und Juden mit Gasmasken angsterfüllt in ihren Wohnungen saßen, jüdische Babys in Spezial-Behältern gasdicht aufbewahrt wurden, kam kurz dieser Mitleidseffekt der Europäer. Die Toten hätte man bestimmt gern und gut betrauert. Falls sich die Juden jedoch erdreisten und zurückschlagen, dann findet man das gar nicht gut. Wenn sich Israel gegen die angedrohte Auslöschung wehrt, ist das bestimmt ein Kriegsverbrechen. [...]

Israelnetz

Pallywood in Aktion: EU Referendum Blog

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