Archiv für Mai 2006

Klimakonsens

Abgelegt unter Politik am 31. Mai 2006 von Trafo

Der Klimakonsens ist die vielbeschworene Formel, wenn es darum geht, den sog. menschgemachten Treibhauseffekt als das zu entlarven, was er wirklich ist: Als Humbug. Angeblich seien alle namhaften Wissenschaftler von dem durch Menschen verursachten Klimawandel überzeugt.

Alle? Viele Wissenschaftler versuchen sich dem brüllenden Kyoto-Mainstream entgegenzustellen, jedoch gehen ihre nachdenklichen Stimmen in der lauteren vermeintlichen Mehrheit unter. Philip Stott sieht trotz eines Klimas der Angst den Widerspruch zum Konsens anwachsen.

Wetterextreme gab es schon immer und wird es immer geben. Statt das Geld für sinnlose “Klimarettungsveruche” auszugeben und unsere Kinder mit Öko-Ideologie zu indoktrinieren sollte man es lieber dafür ausgeben den Naturgewalten zu trotzen.

Mehr dazu bei EnviroSpin Watch, JunkScience.com, CO2 Science und Still Waiting for Greenhouse

Martin Hagen hat auch etwas Gegenpropaganda gefunden.

Die sehr gute und leider zu wenig beachtete Dokumentation “Climate Catastrophe Cancelled: What You’re Not Being Told About the Science of Climate Change” von mehreren kanadischen Wissenschaftlern findet sich bei den Friends of Science.

Ergänzung:
Beim BWL-Boten findet sich eine Zusammenfassung mehrerer Petitionen von Wissenschaftlern gegen das Kyoto-Protokoll (unten auf “Proteste und Petitionen von Wissenschaftler gegen ‘Klimapolitik’ und das Kyoto-Protokol” klicken [PDF])

Ergänzung 2:
Der Ökologismus-Blog weist auf zwei Artikel von Burkhard Müller-Ullrich im Deutschlandfunk und Holger J. Thuss hin welche sich mit dem Klimanonsens beschäftigen:

Geschäfte mit heißer Luft:

[...] Die globalen Wirkungen der sogenannten Treibhausgase sind etwas, woran man glauben kann oder auch nicht. Die Schreckgemälde einer klimatisch aus den Fugen geratenen Welt beruhen nach wie vor auf nichts anderem als Modellrechnungen und Computersimulationen sowie darauf, daß eine Mehrheit von Wissenschaftlern an diese Simulationen glaubt. Die Anhänger dieser orthodoxen Klima-Kirche besitzen inzwischen eine eigene Liturgie: sie heißt Kyoto-Protokoll. Damit wurde die Religion der drohenden Temperaturkatastrophe zur Richtschnur internationaler Politik erhoben. [...]

War da was? Zum Verlauf und den Ergebnissen der Bonner Klimakonferenz:

[...] Der bizarren Logik von Kyoto zufolge muß Vorbeugemaßnahmen Vorrang vor Anpassungsmaßnahmen eingeräumt werden, da eine Verhinderung des Klimawandels letztere erübrige. In der Praxis bedeutet das vorrangige Investitionen in treibhausgasreduzierende Technologien anstelle von Hochwasserschutz oder den Bau von Bewässerungssystemen als Reaktion auf klimatische Veränderungen. Daß das in Wirklichkeit eine Eskalationsstrategie ist, die die von Wetterextremen betroffene Bevölkerung in die Arme der grünen Heilsapostel treiben soll, kann man nicht nur in Michael Crichtons Roman “Welt in Angst” nachlesen. [...]

Was sagt denn ein Aussteiger (Dr. Patrick Moore, Gründer und langzeitiger Präsident von GREENPEACE(!)) zu dem Thema:

  • Die Öffentlichkeit hat nicht zur Kenntnis genommen, daß sich 19.000 Wissenschaftler und Fachleute in der sog. Oregon-Deklaration gegen das Kyoto-Protokoll gewandt haben.
  • Der internationale CO2-Konsens ist kein Beweis für die Richtigkeit der CO2-Theorie.

Quelle: Bürger für Technik

Ergänzung 3:
Immerhin gibt es in den USA noch genügend normale Menschen, die sich nicht durch die Angstmache von Öko-Apokalyptikern ins Bockshorn jagen lassen. In völliger Verdrehung der Tatsachen versucht Al Gore mit dem Film “An Inconvinient Truth” auf Stimmenfang zu gehen. Die Rezipienten sind scheinbar not convinced, Mr. Gore!

Außerdem:

“…A study in the journal Science by the social scientist Nancy Oreskes claimed that a search of the ISI Web of Knowledge Database for the years 1993 to 2003 under the key words “global climate change” produced 928 articles, all of whose abstracts supported what she referred to as the consensus view. A British social scientist, Benny Peiser, checked her procedure and found that only 913 of the 928 articles had abstracts at all, and that only 13 of the remaining 913 explicitly endorsed the so-called consensus view. Several actually opposed it.”- Lindzen wrote in an op-ed in the June 26, 2006 Wall Street Journal.

Presseerklärung Umweltausschuss des US Senats via Gegenstimme

Noch mehr Beiträge zu dem Thema:
Climate Audit: A few inconvenient truths
EnviroSpin Watch: Wishful thinking versus the petrolheads
EnviroSpin Watch: Wow! Animals evolve in response to climate change
EnviroSpin Watch: Coming clean over climate change
EnviroSpin Watch: Europe’s climate policies fall apart
Mit dem Kopf voran: Anekdotische Evidenz des Klimawandels
Luclog: Die Sonne machts warm

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Freiheit

Abgelegt unter Politik am 31. Mai 2006 von Trafo

Puh, beinahe sind alle Beiträge im Feedreader abgearbeitet – schwierig, wenn täglich 50 neue hinzukommen.
Kaum ist man mal einen Monat nicht da, schon ändern sich die Verhältnisse in der “pro-westlichen” Blogosphäre… ein guter Beweis für die Schnelligkeit und Dynamik des Internets.
Da ja schon alle einen Kommenar abgegeben haben, sind hier dazu meine (hoffentlich nicht zu verschwurbelten) Gedanken:

Irgendwie hören sich die Beschreier des Untergangs des Abendlandes ähnlich an, wie unsere Ökologisten:

  • In 50 Jahren ist Europa islamisch!
  • Die Deutschen sterben aus!

Dazu einige Themen der Öko-Panikmache à la Club of Rome und Greenpeace:

  • Der Wald ist in 10 Jahren tot
  • Weltuntergang durch Klimaerwärmung
  • Der Kölner Dom versinkt im Meer
  • Die Menschheit verhungert

Im Grunde gilt es gegenüber solchen Zukunftsvorhersagen skeptisch zu sein. Man kann zukünftige Entwicklungen nicht abschätzen, indem man aktuelle Tendenzen in die Zukunft projeziert. Jedoch hat die Öko-Panikmache an manchen Stellen auch für Fortschritte im Naturschutz gesorgt. Das Thema ist in das Bewußtsein der Menschen gerückt. In diesem Sinne verstehe ich die “islamophoben” Blogs als Aufklärer, die auf Mißstände, wie das Appeasement gegenüber Islamisten und das Versagen von Justiz und Strafverfolgung, aufmerksam machen.
Wie die Übertreibungen beim Ökologismus führen aber auch islamkritische Übertreibungen zu Kollateralschäden. Da werden die friedlichen, aufgeklärten Muslime (von denen der Autor einige kennt) mit den Islamisten und Gewalttätern in einen Topf gesteckt (die der Autor leider auch kennengelernt hat). Neben einem sofortigen harten Vorgehen gegenüber Islamisten und Gewalttätern – egal woher sie stammen – ist daher auch eine langfristige Strategie erforderlich, um den Nachwuchs von Radikalen zu stoppen.

Dazu gehört eine harte Außenpolitik gegenüber den despotischen Regimen – notfalls auch verbunden mit militärischer Gewalt. Wer anderen die Freiheit, die er selbst genießt, nicht auch bringen will, hat seine Freiheit nicht verdient. Daher darf Freiheit nicht nur passiv verteidigt, sondern muss auch aktiv verbreitet werden, um langfristig standhaft zu bleiben.

Neben dem Sturz von Despoten müssen die Menschen überzeugt werden, welche die Freiheit anzweifeln oder bekämpfen. Zuerst gilt es, die eigenen Ängste zu besiegen. Zu viele Menschen im Westen haben selbst Angst vor der Freiheit und liebäugeln mit sozialistischen und kulturrelativistischen Ideen.
Statt für mehr “Gerechtigkeit”, muss man sich für viel mehr Freiheit einsetzen. Indem Freiheit wirklich vorgelebt wird, zeigt man den Feinden der Freiheit, dass ihr Weg der falsche ist. Nur so kann man langfristig gewinnen.

Das heißt, der Staat konzentriert sich auf seine Kernaufgaben und sichert die Freiheit durch Justiz und Strafverfolgung im Inneren und durch Embargos/Interventionen gegen Freiheitsfeinde von Außen. Der Staat muss seinen Bürgern mehr Freiheiten geben und die Umverteilung und die dadurch entstehende Verwahrlosung endlich beenden.

Das ist jetzt teilweise ziemlich dick aufgetragen und laberlastig – aber egal.

Zum Schluß noch ein Zitat von jemandem, der mit der Umverteilung angefangen hat:

Wir haben die Wahl zwischen Sklaverei und Freiheit, wir wählen die Freiheit.

Konrad Adenauer

Ansonsten schließe ich mich dem exzellenten Beitrag von MIMUS VITAE an!

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Der Popbeauftragte

Abgelegt unter Politik am 22. Mai 2006 von Trafo

Nach langer arbeitsbedingter Abstinenz erstmal ein kurzer Eintrag zum Thema Politikergeschwurbel:

Bürger B wohnt im Elsaß nähe Breisach (nahe der deutschen Grenze) und bezahlt 8,8 Cts/Kwh + MWSt für Strom aus dem KKW Fessenheim/Frankreich. Die Bürger auf der anderen Rheinseite in Freiburg zahlen 18 Cts/KWh an ENBW für denselben, aber importierten Strom aus dem KKW Fessenheim. (Privatmitt.) Dazu die Behauptung von Gabriel: in Frankreich sei der Strom teurer als in Deutschland. (SZ 27.04.06: “Weltweites Gedenken an Atomopfer“)

Quelle: Bürger für Technik

So, jetzt erstmal die 2000 Beiträge im Feedreader abarbeiten…

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