Archiv für Januar 2006

Windkraft…

Abgelegt unter Spass am 31. Januar 2006 von Trafo

…ist wie die eigene Ehefrau: sauber, teuer und möchte nicht jeder im Vorgarten stehen haben. Der Wind wird im Sommer gesammelt, tiefgefroren und im Keller gestapelt, bis es Winter ist. Dann versammelt sich die Familie um die Mikrowelle, in der eine Windportion nach der anderen aufgetaut wird (45 Minuten bei 1200 Watt). Wem es dabei zu warm wird, der kann ja einen Blick auf die Stromrechnung werfen.

Quelle: titanic

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Regime Change How?!

Abgelegt unter Politik am 26. Januar 2006 von Trafo

Da mein untenstehender Beitrag eine rege Diskussion ausgelöst hat, gibt es hier noch ein Link auf einem vorzüglichen Beitrag “Einschätzungen zum Atomstreit – Materialsammlung plus Fazit” von Ulrich Specks Kosmoblog.

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Zitat der Woche

Abgelegt unter Politik, Spass am 25. Januar 2006 von Trafo

“Es gibt Leute, die halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen kann. Andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne. Nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht.”
Winston Churchill
gefunden beim BWL-Boten

Ich glaube ich werde mich nur noch mit Churchill-Zitaten artikulieren. :-)

Oh-oh: “Für einen ungebildeten Menschen ist das Lesen von Zitatensammlungen eine gute Sache.”
Winston Churchill
:-(

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Linke Bevormundung

Abgelegt unter Politik, Spass am 20. Januar 2006 von Trafo

…Die überwiegende Mehrheit des studentischen Publikums hatte kein Verständnis für diesen Versuch, ihre Interessen zu vertreten….

Quelle: Indymedia via Indymedia Watch

“Wir als Linke…” – Da zeigt sich ihr wahres Gesicht. :-)

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Bombe oder Tyrann?

Abgelegt unter Politik am 17. Januar 2006 von Trafo

Es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass die Mullahs im Iran die Bombe in die Finger bekommen. Da stellt sich die Frage: Was ist einfacher – die Anlagen zur Herstellung der A-Bombe zerstören oder Adolfdjihad und seine Mullahamigos töten und auf die dann befreite Bevölkerung setzen? Haben wir nicht aus der Vergangenheit gelernt, dass ein Tyrannenmord moralisch gerechtfertigt ist?

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Energie ohne Ende

Abgelegt unter Politik am 11. Januar 2006 von Trafo

Während sich andere Länder über die Verbohrtheit der Deutschen kaputtlachen, werden hier ideologische Scheuklappen heruntergeklappt und das grüne Lügenfeuerwerk abgebrannt! Hier die Fakten zu der Reichweite von Kernbrennstoffen auf der Erde. (Wer mehr über die Endlagerung und Sicherheit von Atomkraftwerken erfahren will, dem sei diese Seite ans Herz gelegt)

Aus einer Rundmail von Ludwig Lindner von der KTG-Fachgruppe „Nutzen der Kerntechnik“:

Uranvorräte auf der Erde

Zusammenfassung:
Die weltweite Verfügbarkeit des Urans beträgt auch unter Berücksichtigung des weltweiten Kernenergieausbaues und den jetzigen Uranpreisen mehr als 100 Jahre. Mit höheren zulässigen Kosten für die Gewinnung des Urans reicht es für mehr als 1000 Jahre. Der Strom aus Kernenergie bleibt auch bei deutlichem Anstieg des Uranpreises immer noch wirtschaftlich weil der Uranpreis nur 5-10 % der Stromgestehungskosten ausmacht. Die Versorgungssicherheit mit Uran ist gut, die Uranerzvorräte liegen überwiegend in politisch stabilen Gebieten. Die Vorratshaltung des Urans ist leicht über viele Jahre machbar: Uranbedarf Deutschlands ca. 4000 t Uran/Jahr. Zum Vergleich: Verbrauch an Steinkohle: 67 Mill. t/Jahr, Braunkohle 56 Mill. t SKE /Jahr.

  • Uranbedarf weltweit 2003: 68.000 t/Jahr
  • Beistellung aus Erzverarbeitung 2003: 35.163 t/Jahr = 52 %
  • Restliche Beistellung aus Abrüstung Atomwaffen 2003: ca.33.000 t/Jahr = 48 %
  • Beistellung aus Erzverarbeitung 2004: 40.251 t/Jahr

Lieferländer von Uranerz 2003:

  • Kanada: 30,5 %
  • Australien: 22,5 %
  • Weitere Lieferländer: Kasachstan, Niger, Rußland, Namibia, Usbekistan

Die Uranerzvorräte liegen überwiegend in politisch stabilen Gebieten.
(Uran ist ebenso häufig wie Zinn und Wolfram)

Uranpreis:
Wegen der Abrüstung von Atomwaffen war der Uranpreis über 10 Jahre von 1990 bis 2000 so niedrig, daß viele Minen geschlossen wurden und die Suche nach Lagerstätten auf ein Minimum zurückgefahren wurde. Aus diesem Grunde wurden auch Anlagen zur Urangewinnung aus Phophaterzen in Belgien und den USA geschlossen. Mit dem Rückgang des Angebotes aus Atomwaffen steigt die Urangewinnung aus Erzen wieder an.

  • 2003: 26 US $/kg U
  • Mitte 2005: ca. 80 US $/kg Uran.
  • Kosten der Uranexploration: 1,5 US $/kg Uran (beim Erdöl 300 x so hoch: 6 US $/barrel)
  • Urankostenanteil beim Strompreis: 5- 10 %

Uranverfügbarkeit
Wie lange das Uran „reicht“ hängt vom Marktpreis ab, ebenso wie beim Erdöl und Erdgas, weil
ein höherer Marktpreis auch noch die Gewinnung aus schwierigeren Vorkommen ermöglicht.

Uranvorkommen und Abbaukosten

Gestehungskostenund und Uranvorräte (weltweit)

  • Bekannte Erzvorräte bis 80 US$/kg Uran -> 4,6 Mill.t
  • Bekannte + vermutete Erzvorräte: bis 130 US$/kg Uran -> 11,3 Mill.t
  • Weitere Uranvorräte: in Phosphaterzen 60-100 US$/kg Uran -> 22 Mill. t
  • Im Meerwasser: ca.300 US$/kg Uran -> 4 Mrd. t

Daraus folgt die Verfügbarkeit von Uran:

2005 bei einem weltweiten Verbrauch von 68.000 t/Jahr:
bei einem Preis von bis 80 US$/kg Uran: 67 Jahre

2005 bei einem weltweiten Verbrauch von 68.000 t Jahr:
bei einem Preis von bis 130 US$/kg Uran: 166 Jahre
bei zusätzlicher Nutzung der Phosphaterze: 490 Jahre

Für 2030: wegen der Zunahme der weltweiten Kernkraftwerke
wird der Bedarf auf ca. 100.000 t Uran/Jahr ansteigen.
Bei einer angenommenen möglichen Nutzung des Urans aus
dem Meerwasser von 25 % = 1 Mrd t Uran: 10.000 Jahre

Eine weitere Verlängerung der Verfügbarkeit an Uran um 30 % ist durch Wiederaufarbeitung der abgebrannten Brennstäbe möglich, wie z.B. in La Hague /Frankreich und Nutzung des erzeugten Plutoniums.

Literatur:

1. Argumente Energie-Unwelt-Gesellschaft: Wie lange reicht das Uran?
2. http://www.energie-fakten.de Wie lange reichen die Uranvorräte?
3. Atomenergie: Uran für Jahrzehnte , Tagesspiegel 4.1.06

Anmerkungen zu den Uranvorräten

1) Geschätzte Gewinnungskosten aus Phosphaterzen ca. 60-100 US $/kg U
2) Gewinnungskosten aus dem Meerwasser in der Größenordnung von 300 $/kg U
3) Die IAEA (Internationale Atom-Energie Behörde) rechnet mit einer Zunahme der nuklearen Stromerzeugung bis 2030 um 19 –81 %. Andererseits wird bei dem neuen Kernkraftwerk vom Typ EPR, der jetzt in Finnland gebaut wird, mit einem 10-15 % besseren Wirkungsgrad gerechnet. Berücksichtigt man eine 50 % erhöhte nukleare Strom- produktion und 10 % besseren Wirkungsgrad, dann ergibt sich für 2030 ein weltweiter Uranbedarf von etwa 100.000 t Uran/Jahr.
4) In den heutigen Reaktoren wird nur etwa 1 % des bergmännisch abgebauten Urans zur Spaltung und damit zur Stromerzeugung genutzt. Durch Wiederaufarbeitung der gebrauchten Brennelemente (wie z.B. in La Hague in Frankreich) und Nutzung des gebildeten Plutoniums und des unverbrauchten Urans läßt sich die Ausbeute um bis zu 30 % steigern. Die Wiederaufbereitung von deutschen abgebrannten Brennelementen in LaHague wurde nicht nur wegen des sog. Atomkonsenses beendet, sondern auch weil das Natururan zu billig war.
5) Weitere enorme Potentiale an Kernbrennstoff bestehen beim Betrieb eines „schnellen Brüters“, in dem das Uran-238 (nicht spaltbar) in spaltbares Plutonium-239 umgewandelt wird. Der zu 90 % fertiggestellte Brüter in Kalkar wurde wegen ständiger neuer Behördenauflagen nicht in Betrieb genommen. In anderen Ländern wird das Brüterprojekt weiterverfolgt. Beim Einsatz des Brüters steigen die Vorräte um den Faktor 60, also die Reichweite von 10 000 auf 600 000 Jahre.
6) Neben Uran ist auch Thorium als Kernbrennstoff geeignet., das als Brutstoff im Hochtemperaturreaktor (HTR) genutzt wird. Aus Thorium-232 (zu 100 % im natürlichen Thorium enthalten) bildet sich daraus U-233, das ebenso wie Uran-235 als Kernbrennstoff geeignet ist. Ein solcher 300 MW- Hochtemperaturreaktor (Kugelhaufenreaktor) wurde 2 Jahre lang erfolgreich in Hamm-Uentrop betrieben und 1989 nach ständigen Kostensteigerungen durch neue ständige Behinderungen und Behördenauflagen im Jahr 1989 abgeschaltet. Die Weiterentwicklung des HTR erfolgt jetzt in Südafrika und China.
Thorium ist zu etwa 11ppm in der 16 km dicken Erdrinde enthalten. Der wichtigste Rohstoff für die Thorium-gewinnung ist der Monazitsand, der 3 –11 % Thorium enthält. Die größten Vorkommen sind in Südindien,
weshalb in Indien wahrscheinlich auch Thorium in Kernkraftwerken eingesetzt wird. Die sicheren Thorium-Reserven waren Anfang der 90er Jahre 1,3 Mill. t, zusätzlich vermutete Mengen 2,7 Mill. t. (Römpp Basis-Chemie-Lexikon 1999, S.2667).

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Lesezeichen

Abgelegt unter Politik am 4. Januar 2006 von Trafo

Hier die interessantesten Lesezeichen von heute (manche Artikel sind schon älter, aber zum Glück trotzdem gefunden worden):

Bon, la France, bien compris!

[...] 600 Passagiere gegen 20 Jugendliche. Das ist ein Verhältnis von 1 zu 30. Die hätten die Gören schlicht und einfach in die Ecke drücken können. Aber das sind die Folgen der Sozialdemokratie, ganz gleich in welchem Land und in welchem Lager: Die Menschen werden passiv, sie fühlen sich ausgeliefert, sie vertrauen darauf, dass andere für sie handeln werden. Und wenn dann noch ein Schaffner hinzukommt, der sich bei Gefahr auf sein “droit de retrait”, auf sein Recht auf Kapitulation beruft, das jeder Franzose von Geburt an hat, dann ist man natürlich angeschmiert. [...]

Quelle: Der weiße Hai

Medienkritik ist auch noch drin (ohne DM zu nahe treten zu wollen ;-) ):

How Global Warming Research is Creating a Climate of Fear

[...]The idealists’ weapon is organized fear of abrupt climate change, and they interpret any out-of-the-ordinary weather event as evidence of global warming caused by humans. PR consultants deliver the following advice to environmental groups: “You have to structure your information in such a way that it can always be corroborated, no matter what kind of weather we have.” The realists, who claim that there is little evidence that meteorological extremes are caused by human activity, are fighting a losing battle. Their dry scientific facts don’t stand a chance in a PR battle with the horrific scenarios painted in Technicolor by the climate idealists.

Quelle: SPON [sic!] via EnviroSpin Watch

Diskussionsbeiträge der Podiumsdiskussion “Antisemitismus, Deutsche Medien und der Nahostkonflikt”:

Beitrag von Ulrich Sahm, n-tv Korrespondent:

[...] Manchen Forschern scheint der rechte Maßstab zu fehlen, weil sie keine Ahnung von den subtileren Formen des Antisemitismus haben. [...]

Den Palästinensern ist viel gelegen, die Zahl ihrer Toten in die Höhe zu treiben, um sich propagandistisch überzeugend als Opfer darzustellen. Die Agenturen spielen da täglich mit. ap hat berichtet, dass auch die rund 200 palästinensischen Selbstmordattentäter als Opfer der Israelis mitgezählt würden. [...]

Als palästinensische Opfer der Israelis werden auch Bombenbauer mitgezählt, die bei sogenannten Arbeitsunfällen, bei der Vorbereitung von Bomben in die Luft fliegen. Sogar die Palästinensern ermordeten Kollaborateure erscheinen in der Gesamtstatistik, als seien sie von Israelis umgebracht worden. [...]

Was mich [...] immens stört, ist eine subtile Propaganda, wie sie von den Nachrichtenagenturen betrieben wird mit scheinbar neutralen Zahlen. [...]

Beitrag von Eldad Beck, Deutschlandkorrespondent für Yedioth Ahronoth:

[...] Oft scheint es, als versuchten große Teile der Deutschen Presse, nicht über die Lage in dieser Region der Welt zu berichten, sondern in der Sache zu entscheiden – wer hat Recht, und wer nicht. Journalisten und Redakteure sind nicht mehr objektive Presse-Leute, sondern werden Richter: sie beurteilen, wer schuldig ist und wer nicht, wer verantwortlich ist und wer nicht, und das durch die Wahl ihrer Worte, ihrer Titel, ihrer Fotos und durch die Themen, über die sie schreiben oder berichten. Mann kann leider selten von beruflicher Objektivität sprechen. Man engagiert sich, man zeigt sich solidarisch mit einer Seite, man lässt oft seine Emotionen sprechen. [...]

(beide gefunden auf der Achse des Guten)

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Hitler’s Willing Recyclers

Abgelegt unter Politik, Spass am 2. Januar 2006 von Trafo

Neben KZs und Burgen gibt es für ausländische Touristen in Deutschland noch ganz andere Sehenswürdigkeiten in freier Wildbahn – hier ein Auszug aus dem Reiseplan für “Social Democracy Tourism”:

[...] Yes, those large pod-like containers on every other German streetcorning are recycling bins. We camp out near one and watch the amazing spectacle of ordinary Germans — let’s call them “Hitler’s Willing Recyclers” — actually carrying heavy bags full of old newspapers and empty bottles to the recycling bins voluntarily, without any compensation at all! Even old women do this! Then we visit an ordinary German family to watch “Muelltrennung” (garbage separation) in action, and to learn about Germany’s “Green Point” recycling program, which requires all German households to separate out packaging and put it in a big yellow can for recycling. [...]

Quelle: German Joys

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Youth Bulge Theory

Abgelegt unter Politik am 2. Januar 2006 von Trafo

Laut Gunnar Heinsohn ist der Grund für den heutigen Terrorismus kein kultureller sondern ein demographischer.

[...] Wenn es keine Juden gäbe, wäre Palästina heute so etwas wie Algerien, wo Araber sich gegenseitig umbringen; dort sterben 50 Mal so viele Menschen wie im Palästinakonflikt. [...]

Gunnar Heinsohn in der Welt via FDOG & Geisteswelt

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