Archiv für Dezember 2005

Interview mit Bjørn Lomborg

Abgelegt unter Politik am 30. Dezember 2005 von Trafo

[...] Am stärksten haben sich die Klima-Aktivisten über Ihre Prioritätenliste aufgeregt. Warum ist deren Anliegen auf einem der hinteren Plätze gelandet? Ist das so unwichtig?

Wir könnten mit relativ wenig Geld jetzt, hier und heute, Kinder retten, die an Mangelernährung, Malaria oder schmutzigem Wasser sterben. Wenn wir heute viel Geld in die Reduktion von Kohlendioxid stecken, hätte dies möglicherweise einen Effekt in hundert Jahren. Aber bis dahin werden die Küstenbewohner in heutigen Entwicklungsländern so reich sein wie wir Europäer heute, alle Prognosen und alle historische Erfahrung sprechen dafür. Würden sie verstehen, dass wir uns, die wir heute Politik machen, mehr um sie sorgten als um ihre Urgroßeltern, die tatsächlich im Elend lebten? Das ist doch sehr unwahrscheinlich. Das Geld, das wir heute ausgeben, sollte Menschen zugute kommen, denen es heute dreckig geht, nicht potenziellen Flutopfern in hundert Jahren. Diese Priorität ist logisch: Wohlhabende Menschen können sich vor steigendem Wasserstand schützen. Schauen Sie sich die Niederländer an, die leben in Wohlstand tief unter dem Meeresspiegel der Nordsee und regeln das Problem mit Deichen. [...]

Quelle: brand eins 10/05 (sowieso ist diese Ausgabe lesenswert!)

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

Leseempfehlung

Abgelegt unter Politik am 28. Dezember 2005 von Trafo

Hier zwei Leseempfehlungen für das ausklingende Jahr:
NOVO-magazin
transparent

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

Dunkle Vorahnung

Abgelegt unter Politik am 23. Dezember 2005 von Trafo

Zur besinnlichen Zeit ein Zitat von Ludwig von Mises. Die Situation vor 75 Jahren scheint der heutigen Lage sehr ähnlich zu sein, jedoch unterscheiden sich die demokratischen Strukturen. Nichtsdestotrotz sollte man die Einschätzung von jemandem, der den Zusammenbruch des Kommunismus schon 1922 vorhersagte, nicht unterschätzen. Man kann nur hoffen, dass sich Geschichte hier nicht wiederholt und der Liberalismus die Oberhand gewinnt!

[...] Die politische Struktur Deutschlands und Frankreichs war in den letzten Jahren, die dem Fall ihrer demokratischen Verfassungen vorausgingen, in großem Maße von dem Umstand beeinflußt, daß für einen beträchtlichen Teil der Wählerschaft der Staat die Einkommensquelle war [sic!]. Es gab nicht nur Unmengen öffentlicher Angestellter und jene, die in verstaatlichten Geschäftszweigen (etwa bei der Eisenbahn und der Post, in Telegraphen– und Telephonämtern) beschäftigt waren, sondern auch Empfänger von Arbeitslosengeld und von Zahlungen der Sozialversicherung, sowie Bauern und einige andere Gruppen, die der Staat direkt oder indirekt subventionierte. Ihr Hauptanliegen bestand darin, mehr öffentliche Mittel zu erhalten. Sie scherten sich nicht um „idealistische“ Fragen nach Freiheit, Gerechtigkeit, Vorherrschaft des Gesetzes und gute Regierung. Sie wollten mehr Geld, das war alles. Kein Bewerber für einen Parlaments- bzw. Landtagssitz oder für einen Gemeinderat konnte das Risiko eingehen, sich dem Appetit der öffentlichen Bediensteten nach einer Lohnerhöhung entgegenzustellen. Die verschiedenen politischen Parteien waren bestrebt, sich gegenseitig an Großzügigkeit zu übertreffen. [...]

Eine repräsentative Demokratie kann nicht bestehen, wenn ein großer Teil der Wähler auf der öffentlichen Gehaltsliste steht. Wenn die Parlamentarier sich nicht mehr als Treuhänder der Steuerzahler ansehen, sondern als Vertreter der Empfänger von Gehältern, Löhnen, Subventionen, Arbeitslosenunterstützung und anderen Wohltaten aus dem Steuertopf, dann ist es um die Demokratie geschehen. Dies ist einer der Widersprüche der heutigen Auffassungen zum Verfassungsrecht. Er ließ viele Menschen um die Zukunft der Demokratie verzweifeln. In dem Maße, in dem sie von der Unausweichlichkeit der Entwicklung hin zu mehr Staatseingriffen in die Wirtschaft, hin zu mehr Ämtern mit mehr Beamten und hin zu mehr Arbeitslosenhilfe und Subventionen überzeugt waren, konnten sie nicht anders als das Vertrauen in die Herrschaft des Volkes zu verlieren. [...]

Ludwig von Mises, Die Bürokratie (1944), S. 88f

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

The Power of Retouching

Abgelegt unter Spass am 22. Dezember 2005 von Trafo

Schade, dass man das echte Leben nicht photoshoppen kann. (außer vielleicht mit Drogen ;-) )
Vorher – Nachher

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

Egoismus & Hilfe = Wirtschaft

Abgelegt unter Politik am 22. Dezember 2005 von Trafo

Die letzte Ausgabe von brandeins beschäftigt sich mit “Hilfe”. Der Leitartikel spannt einen großen geschichtlichen und soziologischen Bogen. Viele Zusammenhänge werden erkennbar: Afrika (Live8), Unruhen in Frankreich, New Orleans, Sozialstaat…
Ein lesenswerter Artikel. Auch wenn man manchen Ideen nicht kritiklos zustimmen kann (”organische Solidarität”, Genossenschaften…)

Auszüge:

[...] Die Pflicht, einander zu helfen, wird zum Recht, Hilfe zu bekommen. Und das Recht wird zum Zwang zu helfen. Wer welcher Hilfe bedarf, ist nicht mehr offensichtlich. Dafür gibt es Experten und Gesetze.

Wer sich nicht mehr hilft, verliert bald auch die Fähigkeit dazu. Das System der organischen Solidarität verbietet geradezu Entscheidungen und Handeln. Es untersagt die Selbstorganisation. Der Preis für diese scheinbare Sicherheit, die Gebühr für das Recht auf Hilfe heißt Abhängigkeit. Und manchmal kann es noch teurer werden. Dann wird die falsch verstandene Solidarität zur tödlichen Falle.

Als im Sommer der Hurrikan Katrina die Region New Orleans verwüstete, zeigten die Fernsehbilder rund um die Uhr die Menschen, die von der Katastrophe besonders betroffen waren: die sozialen Unterschichten, meist Schwarze, die nicht mehr rechtzeitig aus dem Katastrophengebiet flüchten konnten. Schnell galt es weltweit als ausgemacht, dass wieder einmal die Ärmsten der Armen ihrem Schicksal überlassen worden wären.

Der Psychiater Gerald Mackenthun, der die Tage von New Orleans analysierte, kann darüber nur den Kopf schütteln: „Allein der Vorwurf, dass Hilfe zu spät kam, ist angesichts des Ausmaßes einer solchen Katastrophe absurd. Da sind zunächst einmal alle hilflos – und Hurrikane arbeiten ohne Ansehen von Rasse und Religion.“ Man sollte, meint Mackenthun, schon eher die Frage stellen, weshalb sich zum Zeitpunkt des Gewaltsturms so viele Menschen – und vor allem eben Sozialhilfe-Empfänger – überhaupt noch in diesem Gebiet aufgehalten hätten. An mangelnden Fahrgelegenheiten kann es nicht gelegen haben – nahezu jeder der Betroffenen verfügte über ein Auto oder hätte sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Sicherheit bringen können. Während die Upperclass und die Mittelschicht sich zügig aus dem Staub gemacht hatten, blieben diese Menschen in ihren instabilen Häusern. Und die meisten von ihnen saßen dabei vor dem Fernseher, aus dem ununterbrochen die Aufforderung zu hören war, die Stadt zu verlassen.

Es war, glaubt Mackenthun, etwas anderes, was diese Menschen nicht handeln ließ: „Sie wurden zu Hilfsbedürftigen erzogen. Niemand hat jemals von ihnen verlangt, dass sie sich selbst organisieren, dass sie auch nur, wie das andere tun, auf Warnungen der Behörden und der Medien eingehen.“

Auch das geschah in New Orleans im Sommer des Jahres 2005: Aus falscher Hilfe wird Entmündigung. Hilflos ist, wer nicht mehr über sein Leben entscheiden kann. Das ist, egal ob im Hurrikan oder im Sozialstaat der Überkümmerer, das Ende. [...]

Das nun ist die echte Hilfe: die Kooperation. Ihre Formel lautet: Wer anderen hilft, hilft sich selbst. Helfen ist gut, weil es was bringt. Nichts ist eigennütziger. [...]

Wirtschaft ist pure Kooperation.

Praktisch nichts von dem, was wir erfinden, erdenken und produzieren, wäre zu etwas nütze, gäbe es nicht welche, die dieser Produkte und Ideen bedürfen. Weder Handel noch Märkte sind ohne Kooperation vorstellbar. So stiftet der Eigennutz durch Kooperation ständig Nutzen für andere. [...]

Quelle: brandeins

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

Besser fahren ohne Staat

Abgelegt unter Politik am 20. Dezember 2005 von Trafo

Heute kam im Deutschlandfunk ein Beitrag über eine kleine niederländische Gemeinde, die Strassenschilder abschaffte und den Verkehr dadurch sicherer machte. Die Zahl der Unfälle soll so um 90% gesunken sein. Verkehrsplaner in Holland geben sich zuversichtlich, dass schon in kurzer Zeit Straßenschilder nur noch an Fernstraßen stehen.
Ein gutes Beispiel, wie kontraproduktiv staatliche Regelungswut ist (und für den Pragmatismus der Niederländer).

Hier der Beitrag als MP3 (dradio)

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

Biomasse(narbeitslosigkeit)

Abgelegt unter Politik am 19. Dezember 2005 von Trafo

Aha, die Erhöhung des Anteils der Biomasse an der Energieproduktion in Europa soll also 300.000 Arbeitsplätze schaffen. Wieviele Arbeitsplätze dann durch Subventionen vernichtet werden, zählt niemand.
Außerdem lohnt sich ein schneller Blick auf die Daten:

We have all around the world in the air a mass of 2.3 x 10^12 t of CO2.
The EU predicts a prevention of 209 million t of CO2 per year.
This is 0.01 % of the total CO2 content in the air of the world. Or you can say that the EU plan will prevent in 100 years a mass of about 1 % of the world CO2 content. Will this measure change the climate???

My personal view: the CO2 discussion is a really ridiculous discussion. We have really other problems on our world.

Hier einige Fakten:

Europe – biomass: the miracle solution?

The Commission’s Biomass Action Plan should reduce oil imports by 8%, prevent greenhouse gas emissions of 209 million tons CO2-equivalent per year and create up to 300,000 new job. Too good to be true? This note from Euractiv.

The Commission adopted the Biomass Action Plan on 7 December 2005. The main objective of the Action Plan is to double the use of bio-energy sources (wood, wastes, agricultural crops) in the EU’s energy mix by 2010. Currently, the EU meets about 4% of its energy needs from biomass. The plan outlines 31 measures to promote biomass in heating and cooling, electricity production and transport (biofuels).

Main actions proposed include:

  • new EU legislation on the use of renewable energy, including biomass for heating and cooling (2006)
  • a possible revision of the biofuels directive (2006) which might set national targets for the share of biofuels and would oblige fuel suppliers to use biofuels
  • Member States national biomass action plans
  • development of an industry-led “Biofuel technology platform”
  • research into second-generation biofuels.

The Commission’s report states several benefits from the doubling of biomass energy:

  • the share of fossil fuels in the EU’s energy mix would decrease from 80% to 75% and 8% less crude oil would have to be imported. This would also have a beneficial effect on oil prices
  • greenhouse gas emissions would be 209 million tons CO2-equivalent lower per year
  • 250.000 to 300.000 jobs could be created in the agriculture and forestry sector.

The direct cost would be around 9 billion euros per year. This is equivalent to an increase of about 1.5 cents per litre of petrol and 0.1 cents per kWh of electricity, according to the report. Three Member States (the Netherlands, Germany and the UK) already have or are preparing national biomass action plans.

The use of more biomass energy poses several challenges and faces quite a number of important obstacles:

socio-economic:

  • energy from biomass is still, in general, more expensive than the current price of fossil fuels; more technology research and development will be needed to maximise the energy output and efficiency of biomass technologies
  • as biocrops production will need more agricultural land, this might compete with the need for land used for food production and could according to some critics even lead to more hunger in the world

environmental:

  • what will be the impact of large-scale bio-energy production on biodiversity, soil, water use and supply?
  • what if the drive for biofuels in the developed world would lead to further destruction of tropical rainforest in countries like Brasil?
  • although scientific studies indicate that the use of biomass is “carbon neutral”, not all scientists agree. Some studies even show that conversion of natural ecosystems to energy plantations might result in more carbon emissions from the soil because of the accelerated decay of organic matter.

public acceptance:

  • as the report itself indicates there is reluctance among major energy and fuel suppliers and car and boiler manufacturers
  • there is a lack of awareness among consumers

Quelle: EurActiv

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

Liberale Zurückhaltung?

Abgelegt unter Politik am 16. Dezember 2005 von Trafo

Warum sind Liberale trotz der besseren Argumente in Talkshows immer so blass? Warum tritt man nicht offensiver auf nach dem Motto “neoliberal, na und?”
Zugegeben, es sieht ganz nett aus, wenn Frau Koch-Mehrin der Runde beiwohnt (vor allem wenn Giftspritzen wie Gewerkschafterin Engelen-Kefer dabei sind), dennoch war ihr Besuch bei “Hart aber Fair” ein kompletter Reinfall.

Ein Lichtblick ist Dirk Niebel. Da muss man nicht direkt wegzappen, weil es zu peinlich wird.

Zum Thema der liberalen Farblosigkeit gibt es einen genialen Vortrag, veröffentlicht auf FDOG:

Im Grunde ist die Alternativlosigkeit der liberalen Demokratie längst bewiesen. [...] Fakten, Argumente und die Erfahrungen der Geschichte sind auf unserer Seite.
Eigentlich müßten wir also überall in der Offensive sein. Die großen Streitfragen sollten sich längst um die praktischen Umsetzungsschwierigkeiten und die vielen Detailfragen drehen. Aber so ist es nicht. Wir haben die intellektuelle Auseinandersetzung gewonnen, aber niemand merkt es. Und niemand applaudiert.
Im Grunde gibt es im europäischen Bewußtsein, zumindest im linksakademischen Milieu, drei Arten von politischen Menschen: neoliberale Reaktionäre, Realisten und sympathische Träumer.
Gute Menschen sind bei ATTAC. Je mehr sie rumspinnen und ihre einwandfreien moralischen Absichten zur Schau tragen, desto mehr Sympathiepunkte kriegen sie. Wer Palästinensertücher oder Che-Guevara-T-Shirts trägt, gilt als harmloser Idealist, selbst bei politischen Gegnern.
Liberale und Konservative dagegen gelten im besten Falle als Realisten. Realisten aber sind langweilig und spießig. Sie mögen rationalistisch, pragmatisch und logisch sein, aber natürlich fehlt ihnen das nötige Mitgefühl, der Pathos, die Spontaneität und die kreative Phantasie des authentischen Weltverbesserers.
Wehe aber, wenn Liberale auch noch frech werden und die Marktwirtschaft nicht nur als notwendiges Übel, sondern als Segen für die Menschheit preisen! Wehe, wenn sie die liberale Demokratie nicht nur mit NGOs und UN-Resolutionen, sondern mitunter auch mit Waffengewalt exportieren möchten! Da gilt man als Imperialist und skrupelloser Interessenverfechter. Da gehen Freundschaften in die Brüche.
Irgendwie wird es zwar immer schwerer, Menschen zu finden, die die liberale Demokratie offen und offensiv ablehnen. Aber gleichzeitig ist es inzwischen noch schwerer geworden, Menschen zu finden, die die liberale Demokratie offen und offensiv verteidigen. [...]
Emotional aber bleibt der Liberalismus meist unattraktiv.
Als liberale Intellektuelle haben wir also vor allem ein Vermittlungsproblem. Einige Menschen mögen einfach fehlinformiert sein. Bei der Mehrheit aber, und das gilt besonders für die Universitäten, müssen wir die Gründe für diese Realitätsabwehr im Reich der Psychologie vermuten.
Ich möchte drei möglicherweise zentrale, kulturpsychologische Gründe in den Raum werfen: [...]

Unbedingt komplett lesen!

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

Hahahaha

Abgelegt unter Politik, Spass am 15. Dezember 2005 von Trafo

[...] WASG-Mitglieder in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern [wollen] die “neoliberale Politik” der Ex-PDS nicht mittragen [...]

Quelle: TAZ via Ideen und Irrtümer

*vorlachenaufdembodenkrümm*

-> Links wie rechts rennen doch nur Bekloppte und Bescheuerte rum!

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

Schröderjäger

Abgelegt unter Politik am 15. Dezember 2005 von Trafo

[...] Hat Schröder den Job als Belohnung für seinen politischen Einsatz für die Pipeline bekommen?

Kasparow: Er hat den Job bekommen, weil Putin ein Skalpjäger ist. Als ehemaliger Spion ist Putin es gewohnt, Ausländer zu kaufen. Jetzt hat er sich den Kanzler von Deutschland, der drittgrößten Industrienation der Welt, gekauft. Putin sieht das als großen persönlichen Erfolg.

Quelle: SPON via B.L.O.G.

Putin hat Schröder in der Hand. Als Ex-Spion kennt er bestimmt viele effektive Methoden Menschen zu beeinflussen/erpressen/kaufen… auf welche ist Schröder angesprungen?

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

WM-Substitution

Abgelegt unter Freizeit, Fussball am 13. Dezember 2005 von Trafo

Alle regen sich über die Verkaufstaktik für die WM2006-Tickets der FIFA auf. Warum? Mir gefällt auch nicht, dass man der FIFA einen zinslosen Kredit gibt, aber genau deshalb kaufe ich auch gar nicht bei so einem Laden ein. Scheinbar verkaufen sich die Tickets trotzdem ganz gut. Ist es nicht typisch deutsch sich über etwas aufzuregen und dann trotzdem zu machen?

Es ist ja nicht so, dass es keine Alternativen gäbe – es existieren genügend andere Sportarten. Ich werde auf jeden Fall im Juni beim 24h-Rennen am Nürburgring sein… und vielleicht finden noch andere Ballsportarten im Juni statt.

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

Lichtblicke

Abgelegt unter Politik am 7. Dezember 2005 von Trafo

Gut, leider bezieht sich diese Überschrift nicht auf die momentane Situation in Deutschland… ;-)

Auch wenn ich kein Fan von UN-Veranstaltungen bin, kann man ab und zu auch an einem dunklen Ort Lichtblicke finden, wie ein Besucher der UN-Klimaschutzkonferenz in Montreal auf der Achse des Guten zu Berichten weiß. Äußerst lesenswert – hier ein Auszug:

[...] Nach weiteren Randbemerkungen (gegen die Hockeystick-Kurve, für die Biotechnologie, für die Freiheit, für die Globalisierung, gegen Ökoimperialismus, gegen Subventionen für alternative Energien) hat er [Patrick Moore, Mitbegründer von Greenpeace] dann auch die Letzten der anwesenden Ökoaktivisten gegen sich aufgebracht. Rebecca Harms, die grüne Europaabgeordnete, gibt denn auch am Ende ein langes Statement ab, in dem sie die Gefährlichkeit der Kernenergie betont. Tschernobyl habe doch gravierende Folgen gehabt, meint Frau Harms. Schließlich sei am Ende sogar die Sowjetunion zusammengebrochen. „Aber ist das etwa eine negative Folge?“ (für die Altlinke Frau Harms vielleicht) kontert Moore und erntet Gelächter. Auf ähnlichem Niveau verharren auch die übrigen Aktivisten, bis am Ende ein Vertreter der kanadischen Energiewirtschaft entnervt die Frage stellt, ob man mit Umweltaktivisten überhaupt noch diskutieren könne. „Nein,“ sagt Moore, „wenn man einmal diesen quasi-religiösen Glauben entwickelt hat, ist man für die Vernunft fast verloren. Aber es gehe darum, einer jungen Generation von Umweltschützern zu zeigen, dass es jenseits der Ideologie pragmatische Lösungen für die globalen Probleme gibt.“ [...]

Jepp. Schade, dass wir in Deutschland noch sehr weit von einer unideologischen Denkweise entfernt sind.

Ergänzung:

Zur hiesigen Lage passt eher das hier:

[...] während die Klimaschutz-Ideologie weiterhin Staatsreligion ist, sterben energieintensive Unternehmen einen langsamen aber umweltfreundlichen Tod. [...] Kälte und Dunkelheit lassen uns nicht aufwachen, so wenig wie 15.000 Hitzeleichen im Sommer 2003. Unsere Abhängigkeit von der Natur steigt wieder, der Mensch ist den Naturgewalten, die er eigentlich beherrschen könnte, wieder ausgeliefert. Das ist, was uns der Ökologismus lehren will. Das ist die menschenverachtende Politik, die die Natur über den Menschen stellt. Wenn es der neuen Regierung nicht gelingt, diesen Kurs grundsätzlich zu ändern, wird es wohl bald noch viel schlimmere Wetter-Krisen geben, und die sind nicht vom sogenannten “Treibhauseffekt” verursacht, sondern ganz alleine nur von uns selbst. Wer zum Beispiel auf die Vielen Stimmen der Wissenschaft gegen die Klima-Ideologie nicht hören will, der muß fühlen. So einfach ist das. Nur das die, die fühlen, nicht die sind, die nicht hören wollen. So bitter ist das.

Quelle: BWL-Bote

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark

Herzlichen Glückwunsch, Ulla!

Abgelegt unter Politik am 2. Dezember 2005 von Trafo

Zum Titel Größte Flitzpiepe im Kabinett 2005

Obwohl meiner Meinung nach nur jemand den Titel wirklich verdient hätte, der einen zünftigen Doppelnamen trägt…

Lange Zeit gab es ein Kopf an Kopf rennen zwischen ihr und Sigmar Gabriel. Doch am Ende konnte sie doch das Rennen mit 28 Prozent aller Stimmen für sich entscheiden [...]
Auf den Rängen:

Platz 2: Sigmar Gabriel, 27 Prozent
Platz 3: Heidemarie Wieczorek-Zeul, 25 Prozent

Die repräsentative Umfrage auf Statler & Waldorf

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Blogger Post
  • Digg
  • MySpace
  • Share/Bookmark