Archiv für Kategorie 'Wissenschaft'

Was bleibt vom Hype der globalen Erderwärmung?

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 13. Juli 2010 von Trafo

Basierend auf einem Vergleich mit ähnlichen Katastrophenprognosen, die von Wissenschaftlern, Politikern und Medien angetrieben wurden untersuchen Kesten Green von der University of South Australia und Scott Armstrong (noch vor Al Gore einer der 25 Most Famous College Professors Teaching Today) von der University of Pennsylvania in wie weit die vorhergesagten Katastrophen tatsächlich eingetreten sind, um Rückschlüsse für die Verlässlichkeit für die Prognose von Katastrophenszenarien abzuleiten. Eine Vorabversion ihrer Ergebnisse findet man unter http://marketing.wharton.upenn.edu/documents/research/AGW%20analogies66JSA.pdf.

Darin beschäftigen sie sich zunächst mit den Grundlagen des Vorhersagemodells des menschengemachten Klimawandels (AGW). Als Nachweis des AGW wird meist der Bericht des IPCC angeführt. Jedoch werden beim IPCC Bericht 72 der 89 (der für diesen Fall relevanten) Grundprinzipien für wissenschaftliche Prognosen verletzt, so dass der Vorhersagefehler für 1-100 jährige Vorhersagen durch das IPCC-Modell um den Faktor 7,7 größer ist, als wenn man annimmt, dass die Temperatur über die Zeit konstant bleibt. Daher eigne sich der IPCC-Bericht nicht, um verlässliche Aussagen über die zukünftige Entwicklung der Temperaturen zu machen. Die Autoren kommen zu dem Schluss:

Given the lack of scientific forecast and lack of interest in scientific forecasting procedures among global warming alarmists and the evidence from opinion polls, we have concluded that it is essentially a liberal left wing, or Utopianist movement in the U.S. (Pew Research Center 2008) and elsewhere (Klaus 2009). (S. 4)

Darüber hinaus werden ähnliche alarmistische Vorhersagen aus dem vergangenen Jahrhundert als Vergleich der Vorhersagegenauigkeit von Katastrophen und der Effektivität ergriffener Maßnahmen herangezogen. In allen dem menschengemachten Klimawandel vergleichbaren Fällen, wie bspw. der Angst vor Elektrosmog, wurden die Katastrophenszenarien als “wissenschaftlich” ausgegeben, obwohl keine der Vorhersagen auf einer wissenschaftlichen Prognosemethode beruhte. Jede der Katastrophenvorhersagen stellte sich als falsch heraus. Die vorhergesagten negativen Folgen traten entweder nicht ein, oder waren vernachlässigbar.

None of the 26 alarming forecasts that we examined was accurate. Based on analyses to date, 19 of the forecasts were categorically wrong (…), and the remaining 7 of the forecast effects were wrong in degree. (S. 10)

Auf der anderen Seite wurden in 23 der 26 betrachteten Fälle staatliche Maßnahmen ergriffen. Diese hatten, auch lange nachdem sich die Vorhersage als falsch erwiesen hatte, noch bestand. In 20 Fällen hatten die staatlichen Eingriffe negative Auswirkungen. In den verbleibenden 3 Fällen keinen Effekt. In keinem Fall stellten sich die Staatseingriffe als positiv heraus.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die globale Erwärmungshysterie verschwinden wird, aber nicht bevor, auf Grundlage nicht-wissenschaftlicher Prognosen, weiterer Schaden durch nicht optimale Entscheidungen von Regierungen, Unternehmen und Individuen verursacht werden.

Our analysis of the 26 analogies leads us to the following forecasts about the global warming movement:

  1. The predicted disasters will not occur.
  2. Costly government policies will continue to be implemented in response to the alarm.
  3. The manmade global warming political movement will dissipate over the years.
  4. Many government programs will remain in place. [...]

We speculate that the increasing ease with which the latest alarms can be disseminated, and the increasing prosperity that provides many people with more time to worry about non-existential threats and to devote their energies to causes of their choosing, has led to an increase in alarms in recent years. [...]

In their efforts to support expensive interventions, alarmists point to the “precautionary principle”. The precautionary principle is a political principle that is antithetical to the scientific approach (Green and Armstrong 2008). It is used as a way to win an argument over values while sidestepping a proper analysis of costs and benefits. (S. 10, 12)

Green, Kesten C. and J. Scott Armstrong (2009), “Effects of the Global Warming Alarm: A Forecasting Project Using the Structured Analogies Method”, Working Paper [http://marketing.wharton.upenn.edu/documents/research/AGW%20analogies66JSA.pdf] (June 2010).

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Wissenschaftspresseschau

Abgelegt unter Spass, Wissenschaft am 17. Dezember 2009 von Trafo

NonScientist Journal Cover

via The People’s Cube

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Die Öko-Religion

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 9. Dezember 2009 von Trafo

Religion hat es nach Paul Tillich (1886 – 1965), einem der wichtigsten Theologen des vergangenen Jahrhunderts, mit dem zu tun, “was uns unbedingt angeht” (in seinen englischsprachigen Veröffentlichungen “ultimate concern”). Ich möchte zeigen, dass diese Sicht auf Religion auch geeignet ist, die Öko- und insbesondere die Klimaschutzbewegung als quasireligiöses Phänomen zu beschreiben (’quasi-’ deshalb, weil diese Bewegung sich selber nicht explizit als religiös versteht).

Zweifellos geht es dabei Millionen von Menschen um ein “unbedingtes Anliegen”, die Rettung der Welt vor dem drohenden Klimakollaps bzw. im weiteren Sinne der Ökoreligion vor der Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen. Der quasireligiöse Charakter zeigt sich schon in der Qualität dieses Anliegens: Es geht um nicht weniger als die Rettung der Welt. In der Vergangenheit war diese göttlichen Rettergestalten vorbehalten; heute fühlt sich der Mensch selbst dazu berufen.

Zur Religion gehören zumeist bestimmte Lehren und Dogmen. Im Christentum als für uns nächstliegender Bezugsreligion geht es kurz gesagt darum, dass der Mensch auf Grund eigenen Verschuldens das ewige Leben verloren hat; aber es gibt eine Rettung, wenn er Buße tut, glaubt und fortan nach der christlichen Lehre lebt.

Die Lehre der Ökoreligion lautet ganz analog: Der Mensch zerstört auf Grund eigenen Verschuldens die Welt und damit das Fortleben künftiger Generationen; aber es gibt eine Rettung, wenn er alsbald Buße tut und fortan anders lebt als bisher. Es geht um Rettung aus der Apokalypse. Der eschatologische Zug ist unverkennbar.

Für die Details gibt es so was wie ein Lehramt (vielleicht repräsentiert durch das IPCC). Es argumentiert wissenschaftlich, aber auf Grund unhinterfragbarer Dogmen. Eine gewisse Bandbreite an Interpretationen wird zugelassen; alles, was darüber hinaus geht, ist Ketzerei.

Ketzerei deshalb, weil es ja nicht um wertfreie Überzeugungen von Wahr oder Falsch geht, sondern weil daran das Heil, die Rettung der Welt hängt. Deshalb müssen zur Not auch die Fakten uminterpretiert oder ignoriert und Gegner mundtot gemacht werden. So ist das auch bei der Klimareligion.

Jede Religion hat ihre Priester und ihre Propheten, ihre Heiligen und ihre Narren, ihre Gläubigen und ihre Ketzer. So ist das auch bei der Klimareligion.

Religion äußert sich in einer bestimmten Moral und Ethik. Durch nichts wird zur Zeit das Verhalten der Menschen stärker zu beeinflussen versucht als durch die Öko- Moral. Es wird dazu aufgerufen, für den Klimaschutz Verzicht zu üben. Diese Ethik hat – typisch für religiöse Ethiken – vor allem asketische Züge. Und wie im Mittelalter gibt es Wege, sich von den Sünden per Ablass freizukaufen: durch Ökosteuern im Kleinen und Verschmutzungszertifikate im Großen.

Religion hat natürlich auch ihren Kult, ihre Rituale. Eine Klimakonferenz wie in Kopenhagen gleicht einer Wallfahrt oder vielleicht sogar einem Konzil. Zwischen solchen ausgemachten Höhepunkten gibt es kleinere Rituale: die regelmäßige Veröffentlichung von bedrohlichen Daten zum Beispiel. Oder die Inszenierung von kleinen Erfolgen auf dem Feld erneuerbarer Energien. [...]

Quelle: Zettels Raum

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Der Entscheidungsbaum zur Klimadiskussion

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 3. Dezember 2009 von Trafo

und die Bewertung der aktuellen Vorgänge ist auf The Devil’s Kitchen zu besichtigen.

Entscheidungsbaum

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Der Staat vs. einvernehmliche Regeln

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 22. Oktober 2009 von Trafo

We libertarians aren’t against rules — we are against top-down rules imposed by out-of-touch bureaucrats. People generate better rules when the state leaves us alone.

wie die aktuelle Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom gezeigt hat.

Quelle: Townhall.com via The Austrian Economists

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The Great Depression revisited

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 14. September 2009 von Trafo

[...] The closest parallel to the current situation is the Great Depression. At this point, both the severity and expected duration of the current downturn are mild compared to the Great Depression. But the downturn of 1930 did not start out as a decade-long catastrophic event, nor did it have to be. More than any event in economic history, the Great Depression illustrates the tragic results of perverse government policies. As Milton Friedman and Anna Swartz have shown, the downturn was brought about by a monetary contraction. In the United States, the money supply fell by more than 30% between 1929 and 1933. While monetary expansion was present from 1934 to 1936, the central bank once again shifted toward monetary contraction in 1937 (Friedman and Schwartz, 1963).

Restrictive trade policies added to the downward spiral. The infamous Smoot-Hawley trade bill enacted in June 1930 increased tariff rates in the United States by more than 50%. Predictably, other countries—60 in total—retaliated with similar trade restrictions and world trade fell by nearly two-thirds in the three years that followed. Smoot and Hawley argued that the higher tariffs were needed to save jobs. The unemployment rate was 7.8% when the bill was enacted; it tripled to 25% over the next three years. Many history books tell us that the Great Depression was caused by the stock-market crash of October 1929. But they do not inform us that the stock market rose steadily during the five months beginning in November 1929 and had returned to the level it had been in October 1929 by mid-April, 1930. However, as it became obvious that Smoot-Hawley was going to pass, stock prices plummeted once again.

As if this was not enough, the Hoover Administration and Democratic Congress passed the largest tax increase in American history in 1932. The top marginal rate was raised from 25% to 63% and other rates increased by similar proportions. The Roosevelt Administration followed with still higher tax rates, pushing the top marginal rate to 79% in 1936. The policies of the Roosevelt administration also included price controls, cartelization of more than 500 industries, destruction of agriculture products in order to drive their prices higher, and numerous other policy shifts that generated uncertainty and prolonged the recession until the beginning of World War II.

One would think that government failure on the massive scale that generated and prolonged the Great Depression would lead to reforms that would curtail the role of government. But this was not the case. People learned the wrong lesson from the episode. [...]

Quelle: Economic Freedom of the World: 2009 Annual Report, S. 4

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Die Realität schlägt zurück

Abgelegt unter Wissenschaft am 7. September 2009 von Trafo

Klimamodelle beschreiben die Realität ähnlich genau wie Hollywoodfilme:

Well, they use some data but also “complex models”. It’s clearly a basic logical error to try to show that the models represent a feature of the climate incorrectly, while using the same models to derive this conclusion. ;-)

In other words, Lindzen’s and Choi’s paper shows that the combination “reality and models” is logically inconsistent, so one can derive anything – both correct and incorrect statements – from such an inconsistent set of axioms. Whatever you derive is therefore inevitably untrustworthy.

Quelle: The Reference Frame

Ergänzung:

Indeed, global warming stopped and a cooling is beginning. No climate model has predicted a cooling of the Earth, on the contrary. This means that projections of future climate is unpredictable, writes Henrik Svensmark. [...] “we recommend our friends to enjoy global warming while it lasts.” [...]

Quelle: Watts Up With That? via Die Achse des Guten

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Gefahr!

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 15. April 2009 von Trafo

Zur Gefährdung durch Atome, Gene, das Klima bzw. alles, was noch nicht er- oder gefunden ist.

Gefährdetheit ist eine offenbar ansteckende Kategorie, sie wuchert so prächtig wie die gar nicht gefährdeten Bakterien. Längst hat sie die Natur verlassen und auf den Menschen übergegriffen. Kinder zum Beispiel – sind sie etwa nicht gefährdet? Frauen sowieso. Frauen sind wandelnde Gefährdetheiten. Nicht zuletzt deshalb ist längst auch der Mann gefährdet – als Mann. Alte Menschen waren immer schon gefährdet, lange bevor sie sich als gefährdet betrachten konnten. Der Stadtmensch ist von der Stadt gefährdet, der Landmensch ist gefährdet, bald ein Stadtmensch zu werden, beide sind von der Umwelt gefährdet und gefährden die Umwelt.

Gefährdung ist ein verallgemeinerbarer Begriff, denn er benennt keine Wirklichkeit, sondern nur eine Möglichkeit. Da alles, was ist, möglicherweise einmal nicht sein könnte, gibt es für die Behauptung der Gefährdetheit keine Grenzen. Der Wunsch, selber bemitleidet zu werden, münzt sich um in Dauermitleid für den Rest der Welt. Da der Bedarf an Beteuerungsformeln des Selbstmitleids mit zunehmendem Wohlstand steigt, ist eines sicherlich nicht gefährdet: das Gerede von der Gefährdung.

[…] Zugegeben, der bedingungslose Fortschrittsglaube, der die Bestände der Natur und Kultur nur als das kannte, was zu überwinden sei, war einseitig und naiv. Doch seine spiegelbildliche Verkehrung, der Diskurs der Gefährdetheiten, der neue Imperativ der Konservierung, ist es nicht minder. Die Vielfalt der Natur, aber auch der Kultur sind entstanden aus der Veränderungs- und Überwindungsdynamik, nicht aus Konservierung. Schont und hegt man sie, so nimmt man ihr paradoxerweise die Entfaltung ihrer Möglichkeit. Gerettete Natur ist keine mehr, denn sie ist um ihr eigenes Prinzip gebracht.

Quelle: Die Zeit

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Klimakatastophe durch gute Luft

Abgelegt unter Wissenschaft am 20. Januar 2009 von Trafo

[...] Zwischen 10 und 20 Prozent der augenblicklich zu beobachtenden Erwärmung gehen auf das Konto des fehlenden Nebels. In Osteuropa könnte der Effekt, der stark mit der verbesserten Luftqualität zusammenhängt, sogar für rund 50 Prozent der Erwärmung verantwortlich sein. [...]

Quelle: wissenschaft.de

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Die Panik-Mechanik

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 20. Dezember 2008 von Trafo

DDT, BSE, Börsencrash, Chlor, Pestizide, Dioxin, Radioaktivität – was sind die wirklich bedrohliche Risiken?

[…] Man muss Nutzen und Schaden nüchtern kalkulieren. Gefährlich wird es, wenn man um jeden Preis eine Null-Risiko-Gesellschaft anstrebt. Diese Gesellschaft gibt es nicht, aber der vermeintliche Weg dahin ist teuer, sodass dabei erst mal vor allem knappe Ressourcen vernichtet werden. […]

Panische Risikovermeidung kann tödliche Folgen haben?

Ja, unter Umständen, wenn man Kosten und Nutzen nicht kalkuliert. Und Panik verhindert genau dieses nüchterne Kalkül. Ein anderes Beispiel für fatale Risikoverschiebungen ist die Angst vor Chlor im Wasser. Weil das gesundheitsschädlich sein kann, wurde Trinkwasser nicht mehr gechlort: In Peru sind deshalb Anfang der neunziger Jahre mehrere Tausend Menschen an Cholera gestorben. Das kann man in der Studie “Risk versus Risk: Tradeoffs in Protecting Health and the Environment” von John D. Graham und Jonathan Baert Wiener nachlesen. Die Vorstellung von null Risiko ist irre. […]

Quelle: brand eins

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Lieber ITER als ZDF

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 11. Juni 2008 von Trafo

10 Miliarden Euro ist fuer so eine Maschine doch billig.

Unsere allseits beliebte GEZ sammelt pro Jahr etwa 7,5 Milliarden ein, was damit geschieht, kann man ja sehen….

2 Jahre GEZ-Knete und das Ding kann mit allem Pipapo gebaut werden.
Inklusive vergoldeter Wasserhaehne auf den Toiletten ;-)

Kommentar auf heise online zu den gestiegenen Kosten für das internationale Fusionsreaktor-Projekt ITER.

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Be aware of Global Cooling!

Abgelegt unter Wissenschaft am 10. April 2008 von Trafo

cooling
Climate Science: Roger Pielke Sr. Research Group News via Ökologismus

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“Biotreibstoff ist kriminell”

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 13. März 2008 von Trafo

Wie gut, dass man selbst als Anhänger der AGW-These den momentanen Glauben an das Öko-Geschwurbel für schwachsinnig halten und lieber auf Kernkraft und Gen-Technik setzen kann.

Aus einem Interview der Weltwoche mit Professor Jesse Ausubel:

[...] Biotreibstoffe sind extrem rückschrittlich, ebenso wie Windenergie. Windenergieanlagen liefern durchschnittlich ein bis zwei Watt pro Quadratmeter. Sie beanspruchen deshalb immense Flächen und benötigen enorme Mengen an Beton und Stahl. Schneisen werden durch Wälder geschlagen und viele Kilometer an Strassen gebaut, um den Zugang zu jedem einzelnen Windrad zu ermöglichen. Solarzellen sind potenziell besser, aber haben mit nur sechs bis sieben Watt pro Quadratmeter immer noch sehr geringe Erträge. Um eine Stadt mit erneuerbarer Energie zu versorgen, ist eine Fläche erforderlich, die einige tausend bis zehntausend Mal grösser ist als die Fläche, die Erdgas- oder Kernkraftwerke benötigen. [...]

Nicht nur in Deutschland wird Landschaft zerstört, um sogenannte grüne Energie zu erzeugen. Das ist ein Irrweg. Wind und Sonne werden die benötigten grossen Mengen an Kilowatt nicht bereitstellen können. Wirtschaftlich werden diese Energiequellen in den nächsten zwei Jahrzehnten scheitern. Gut, wir können es uns erlauben, Geld zu verschwenden. Aber der Gesellschaft hinterlässt man ein bedauerliches materielles Erbe und eine weiträumig zerstörte Landschaft. Und das zu einem Zeitpunkt, zu dem wir wohlhabend genug wären, unsere Städte schön und lebenswert zu machen, ohne deren Hinterland zu verwüsten. [...]

Unter Bedingungen des Klimawandels sind vom Klima abhängige Energiequellen wie Sonne, Wind und Biomasse die unzuverlässigsten und anfälligsten Energieformen. Wie verlässlich sind Wasserkraftwerke und Pumpspeicher in Norwegen oder den Alpen, wenn es dort aufgrund des Klimawandels weniger regnet? Es dauert lange, Wasserbauten zu errichten, und sind sie einmal vorhanden, bleiben sie lange erhalten, wie man an den römischen Wasserleitungen sieht. Was ist, wenn die Sahara wieder grün wird und sich der Himmel über der Wüste bewölkt? Welchen Ertrag werden Solaranlagen unter diesen Bedingungen liefern? Milliarden von Euros in das Sammeln von Energie aus dem heutigen Klima zu investieren, ist risikoreich. Noch risikoreicher ist es, Milliarden zu investieren im Hinblick auf ein Klima von 2050, das wir nur aufgrund unvollkommener Modelle kennen. Vielleicht weht der Wind dort nicht, wo man Windmühlen errichtet hat. Vielleicht hat es dort zu wenig Sonne, wo man Solarfarmen gebaut hat. In einer Treibhauswelt sind die sogenannten Erneuerbaren eine Formel für Unsicherheit und Instabilität. [...]

Die Erneuerbaren sind nicht grün, und Biotreibstoff ist kriminell. Wir sollten weniger Land landwirtschaftlich nutzen, wir sollten weniger Wälder abholzen, und wir sollten weniger in den Ozeanen fischen. Aus der Geschichte weiss man, was Biotreibstoff für die Energiewirtschaft bedeutet – vor allem in Europa, wo die Menschen jahrhundertelang Millionen von Pferden und Zugtieren benutzten. Zwischen einem Viertel und einem Drittel des Landes diente dazu, den «Biotreibstoff» für Pferde und Ochsen zu erzeugen. Heute brauchte man für einen BMW mehrere Hektar an Ackerfläche, und das zu einer Zeit, wo es möglich wäre, Teile des Ackerlandes an die Natur zurückzugeben. Wird anstelle von Mais oder Soja Switch-Gras für die Treibstoffproduktion angepflanzt, bedeutet das, in Analogie zum Abbau von Kohle, den Abbau von fruchtbarem Boden. Ein Farmer, der Mais als Nahrungsmittel anbaut und die Halme unterpflügt, lässt organisches Material im Boden. Switch-Gras soll hingegen bis auf das letzte Gramm in die Biotreibstoff-Fabriken gehen. In zehn bis zwanzig Jahren wird dann der grösste Teil dessen, was den Boden fruchtbar macht, verschwunden sein. Hier wird der Boden auf eine Art ausgebeutet, die Bauern schon vor Hunderten von Jahren aufgegeben haben. Allgemein gilt: In der Grössenordnung von Gigawatt, wie sie insbesondere für China, Indien oder andere bevölkerungsreiche Gesellschaften erforderlich sind, führen erneuerbare Formen von Energie, sei es aus Biomasse, Wind, Sonne oder Wasser, Wellen oder Gezeiten, zur Zerstörung von Natur. [...]

Aus Wissenschaftskreisen kommt zunehmend Kritik, vor allem an der Produktion von Biotreibstoffen. Aber Menschen sind nicht rational. Warum spielen sie Lotto? Sie hoffen auf eine Lösung, letztlich durch Zauberei, denn die Chancen für einen Millionengewinn sind extrem gering. Ebenso ist die Begeisterung für die Erneuerbaren zu einem grossen Teil Glaube an Zauberei. Die Menschen sind es leid, seit dreissig Jahren ständig von Problemen der fossilen Brennstoffe und der Kernenergie zu hören. Alles, was anders ist, scheint besser. Die Menschen wollen glauben.

via Gegenstimme

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Climate Censorship

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 25. Januar 2008 von Trafo

U.N. Blackballs International Scientists from Climate Change Conference
(CHICAGO, Illinois – December 5, 2007) — The United Nations has rejected all attempts by a group of dissenting scientists seeking to present information at the climate change conference taking place in Bali, Indonesia.

The International Climate Science Coalition (ICSC) has been denied the opportunity to present at panel discussions, side events, and exhibits; its members were denied press credentials. The group consists of distinguished scientists from Africa, Australia, India, New Zealand, the United Kingdom, and the United States.

The scientists, citing pivotal evidence on climate change published in peer-reviewed journals, have expressed their opposition to the UN’s alarmist theory of anthropogenic global warming. As the debate on man-made global warming has been heating up, the UN has tried to freeze out the scientists and new evidence, summarily dismissing them with the claim “the science is settled.”

James M. Taylor, senior fellow for The Heartland Institute explained, “It is not surprising the UN has completely rejected dissenting voices. They have been doing this for years. The censorship of scientists is necessary to promote their political agenda. After the science reversed on the alarmist crowd, they claimed ‘the debate is over’ to serve their wealth redistribution agenda.”

Taylor continued, “For example, ICSC scientist Dr. Vincent Gray recently published Unsound Science by the IPCC, which proves the main claims by the Intergovernmental Panel on Climate Change are scientifically unsound. Dr. Gray is an expert reviewer for the IPCC and has submitted more than 1,800 comments on IPCC reports. He is an expert on the IPCC methodology and published Spinning the Climate.

“Dr. Gray is the last person the politicized UN wants speaking,” Taylor noted. “He single-handedly debunks the entire alarmist theory. And there are more than 600 Dr. Grays trying to be the voice of reason and science. All are being censored.”

Tayor said, “The ICSC scientists don’t agree with the pre-determined ‘Bali Mandate,’ so instead of discussion and debate, we get censorship. Until the UN rejects the politicization of climate change, their reports, protocols, and mandates aren’t worth reading–much less ratifying.”

The ICSC scientists will be available for advice and counsel in Bali, but they expect scientists to be ignored at the Bali conference.

Quelle: Heartland.org

Skeptical Scientists Kicked Off UN Press Schedule in Bali … Again
(CHICAGO, Illinois – December 13, 2007) — For the second time this week, the International Climate Science Coalition (ICSC) was kicked off the press schedule for the United Nations’ climate conference in Bali, Indonesia.

The ICSC is a group of scientists from Africa, Australia, Europe, India, New Zealand, and the U.S. who contend sound science does not support the outrageous claims and draconian regulations proposed in Bali.

The ICSC team leader, Bryan Leyland, an expert in carbon and energy trading, reported, “This morning I confirmed we had the main conference hall for 9:00 AM tomorrow. At 4:30 PM today, I found that Barbara Black bumped us off the schedule and closed further bookings. I’m fuming.”

Black is NGO liaison officer for the UN Framework Convention on Climate Change in Bali.

Earlier in the week, UN officials in Bali closed down the ICSC’s first press conference there. Black interrupted the press conference and demanded the scientists immediately cease. She threatened to have the police physically remove them from the premises.

Black’s efforts are part of the United Nations’ ongoing censorship of dissenting voices at Bali. ICSC scientists have been prevented from participating in panel discussions, side events, and exhibits.

Quelle: Heartland.org
via Kommentar Oekologismus.de

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Strom sparen für Larry

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 9. Dezember 2007 von Trafo

Schon gewundert, warum am Samstag die Google-Homepage dunkel geblieben ist? Der Strom wurde gebraucht, um die wahrscheinlich ökologisch unvernünftigste Hochzeit des Jahres zu feiern. Die von Google-Mitgründer Larry Page.

Umweltschutz? Aber ja, es gibt viel zu tun, fangt ihr schon mal an. Während sich eine Öko-Pressemitteilung nach der anderen aus dem Google-Imperium windet, läßt es Larry Page mal so richtig krachen. Auf diversen Weblogs, vor allem Valleyvag, wird süffisant jede noch so vage Kleinigkeit der Hochzeit von Google-Mitgründer Larry Page und Lucy Southworth breitgetreten.

Mindestens 25 Container vom Baumaterial bis zum Dekokrempel sollen schon an die winzige Karibikinsel Necker Island gekarrt worden sein. Angeblich aber nicht mit ökologisch korrekten Windjammern, sondern mit CO2-getrieben Dieselfrachtern. [...]

blog.handelsblatt.de/webwatcher/eintrag.php?id=281

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