Feuer im Ökohaus

Abgelegt unter Politik am 20. Juli 2010 von Trafo

Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach werden im Brandfall für Feuerwehrleute zur tödlichen Gefahr. Darauf macht der wissenschaftliche Beirat des Instituts Privater Bauherren, Bernd-Jürgen Vorath, aufmerksam. «Die Module sind extrem hitzebeständig und verformen sich deshalb auch bei einem Brand im Dachstuhl nicht», erläutert der Professor. «Das heißt, sie stürzen nicht ab, sondern bleiben fest auf dem Dach verankert und versperren der Feuerwehr den Weg zum Brandherd. Außerdem beschleunigen sie die Brandentwicklung durch den auftretenden Wärmestau unter dem Dach.»

Weit schwerwiegender sei aber ein zweites Problem. Solange es hell ist, produzieren die Module Strom und stehen unter Spannung. Diese Spannung lässt sich nicht abschalten. Bis zu 400 Volt liefern die zusammen geschalteten Zellen der Module. «Alles über 42 Volt ist aber tödlich für den Menschen», so Vorath. Die Feuerwehr könne weder unter den Modulen löschen, noch könne sie die Module abschalten und vom Dach holen, solange sie Spannung liefern.

Die Feuerwehren kennen das Problem und halten sich nach tödlichen Unfällen zu Beginn der Solarepoche inzwischen fern von den lebensgefährlichen Modulen. Sie sind inzwischen dazu übergegangen, solche Dächer kontrolliert abbrennen zu lassen.

Quelle: nh24.de: Tödliche Gefahr für Feuerwehrleute

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Was bleibt vom Hype der globalen Erderwärmung?

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 13. Juli 2010 von Trafo

Basierend auf einem Vergleich mit ähnlichen Katastrophenprognosen, die von Wissenschaftlern, Politikern und Medien angetrieben wurden untersuchen Kesten Green von der University of South Australia und Scott Armstrong (noch vor Al Gore einer der 25 Most Famous College Professors Teaching Today) von der University of Pennsylvania in wie weit die vorhergesagten Katastrophen tatsächlich eingetreten sind, um Rückschlüsse für die Verlässlichkeit für die Prognose von Katastrophenszenarien abzuleiten. Eine Vorabversion ihrer Ergebnisse findet man unter http://marketing.wharton.upenn.edu/documents/research/AGW%20analogies66JSA.pdf.

Darin beschäftigen sie sich zunächst mit den Grundlagen des Vorhersagemodells des menschengemachten Klimawandels (AGW). Als Nachweis des AGW wird meist der Bericht des IPCC angeführt. Jedoch werden beim IPCC Bericht 72 der 89 (der für diesen Fall relevanten) Grundprinzipien für wissenschaftliche Prognosen verletzt, so dass der Vorhersagefehler für 1-100 jährige Vorhersagen durch das IPCC-Modell um den Faktor 7,7 größer ist, als wenn man annimmt, dass die Temperatur über die Zeit konstant bleibt. Daher eigne sich der IPCC-Bericht nicht, um verlässliche Aussagen über die zukünftige Entwicklung der Temperaturen zu machen. Die Autoren kommen zu dem Schluss:

Given the lack of scientific forecast and lack of interest in scientific forecasting procedures among global warming alarmists and the evidence from opinion polls, we have concluded that it is essentially a liberal left wing, or Utopianist movement in the U.S. (Pew Research Center 2008) and elsewhere (Klaus 2009). (S. 4)

Darüber hinaus werden ähnliche alarmistische Vorhersagen aus dem vergangenen Jahrhundert als Vergleich der Vorhersagegenauigkeit von Katastrophen und der Effektivität ergriffener Maßnahmen herangezogen. In allen dem menschengemachten Klimawandel vergleichbaren Fällen, wie bspw. der Angst vor Elektrosmog, wurden die Katastrophenszenarien als “wissenschaftlich” ausgegeben, obwohl keine der Vorhersagen auf einer wissenschaftlichen Prognosemethode beruhte. Jede der Katastrophenvorhersagen stellte sich als falsch heraus. Die vorhergesagten negativen Folgen traten entweder nicht ein, oder waren vernachlässigbar.

None of the 26 alarming forecasts that we examined was accurate. Based on analyses to date, 19 of the forecasts were categorically wrong (…), and the remaining 7 of the forecast effects were wrong in degree. (S. 10)

Auf der anderen Seite wurden in 23 der 26 betrachteten Fälle staatliche Maßnahmen ergriffen. Diese hatten, auch lange nachdem sich die Vorhersage als falsch erwiesen hatte, noch bestand. In 20 Fällen hatten die staatlichen Eingriffe negative Auswirkungen. In den verbleibenden 3 Fällen keinen Effekt. In keinem Fall stellten sich die Staatseingriffe als positiv heraus.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die globale Erwärmungshysterie verschwinden wird, aber nicht bevor, auf Grundlage nicht-wissenschaftlicher Prognosen, weiterer Schaden durch nicht optimale Entscheidungen von Regierungen, Unternehmen und Individuen verursacht werden.

Our analysis of the 26 analogies leads us to the following forecasts about the global warming movement:

  1. The predicted disasters will not occur.
  2. Costly government policies will continue to be implemented in response to the alarm.
  3. The manmade global warming political movement will dissipate over the years.
  4. Many government programs will remain in place. [...]

We speculate that the increasing ease with which the latest alarms can be disseminated, and the increasing prosperity that provides many people with more time to worry about non-existential threats and to devote their energies to causes of their choosing, has led to an increase in alarms in recent years. [...]

In their efforts to support expensive interventions, alarmists point to the “precautionary principle”. The precautionary principle is a political principle that is antithetical to the scientific approach (Green and Armstrong 2008). It is used as a way to win an argument over values while sidestepping a proper analysis of costs and benefits. (S. 10, 12)

Green, Kesten C. and J. Scott Armstrong (2009), “Effects of the Global Warming Alarm: A Forecasting Project Using the Structured Analogies Method”, Working Paper [http://marketing.wharton.upenn.edu/documents/research/AGW%20analogies66JSA.pdf] (June 2010).

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Frieden muss auf Freiheit aufbauen

Abgelegt unter Politik am 27. Mai 2010 von Trafo

Als Freund der Freiheit darf man sich nicht die Begriffsdefinition der Freiheitsfeinde zu Eigen machen, welche den “Frieden” im Prinzip als Aufgabe der eigenen (individuellen) Freiheit versteht!

Wollt Ihr den totalen Frieden?
[…] Frieden ist ein schönes Konzept, aber wir dürfen seine Definition nicht unseren Feinden überlassen. Frieden als Ende heißer Kriege ist immer erstrebenswert, allerdings erst nachdem man den Sieg für sich verbuchen konnte. Deshalb sollte eine Pazifierung jeglicher Konflikte weiterhin unser Ziel sein, aber erst nachdem Freiheit sich durchgesetzt hat. Frieden ist ein Bonus zu Freiheit und sollte nur auf dem Boden dieser gedeihen. Vorher verdient es nicht den Namen “Frieden” sondern einzig den Namen “Niederlage”. Aus diesem Grunde sollten sich die sogenannten Friedensbewegten dieser Tage in Defätisten, Saboteure oder Selbsthasser umbennen. Das wäre ehrlicher und Frieden wäre auch wieder etwas wert.

Noch ein Wort zum “Frieden”: Der soziale “Frieden” bewegt uns dieser Tage einmal mehr. Den aufgeblähten Sozialetat dürften wir für Sparmaßnahmen nicht antasten, sonst sei der soziale Frieden gefährdet, belehren uns unsere roten Freunde. Der soziale “Frieden” ist nicht anderes als Schutzgeldzahlungen an eine imaginäre Prekariatsmafia, die uns droht aufs Dach zu steigen, wenn wir ihre großzügige Alimentierung einstellen. Das ist soziale Unterwerfung und nicht Frieden! Nur ein Beispiel mehr, dass Linke hier nicht unterscheiden mögen und der Begriff des Friedens ein gefährlicher sein kann.

Quelle: Gegenstimme

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Bankenkrise – Es gibt nichts zu verlieren

Abgelegt unter Politik, Spass am 17. April 2010 von Trafo

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Das ist Parteien-Demokratie

Abgelegt unter Politik am 31. März 2010 von Trafo

Demokratien lassen es nur in der Gründungsphase zu, dass hoch profilierte Männer wie Andreas Gayk oder Ludwig Erhardt in leitende politische Stellungen gelangen. Die jedoch bald einsetzende zahlenmäßige Ausweitung des Staatsapparats, die Verflechtung von Wirtschaft und politischem Interesse, der persönliche Nutzen, den politiknahe Kräfte aus populistischen Versprechen und der Aufhetzung einer Gruppe gegen die andere ziehen können, sorgen dafür, dass der Auftritt herausragender und integrer Persönlichkeiten bald endet. Die demokratische Verfassung macht es möglich, das Volk zur manipulierbaren Verfügungsmasse der Nutznießer des Systems zu machen, ohne dass dieses den Missbrauch bemerkt. Das Parasitentum kann sich rasch entwickeln, sobald erste wirtschaftliche Erfolge es bezahlbar machen.

In der Demokratie gelangen durch ein System der negativen Auswahl a priori Personen an die Macht, deren Charakter Merkmale der Unreife und Unwahrhaftigkeit aufweist, Personen, die mehr an Macht interessiert sind als am Wohl des Gemeinwesens. […]

Für den Beruf des demokratischen Politikers, dem nicht nur ein paar Studenten, sondern ein ganzes Volk ausgeliefert ist, braucht es dagegen keinerlei Expertise. Einmal zum Minister ernannt, kann der Erhobene das Ressort nach Geschmack und aktuellem Bedarf wechseln, ohne auch nur die leiseste Kenntnis der Angelegenheit zu besitzen, die er nun öffentlich vertritt. Kaum ins Amt gelangt, sind dementsprechend viele Emporkömmlinge der Häme der Öffentlichkeit ausgesetzt. Die Wähler fragen sich ungeachtet ihrer Wahlentscheidung, wieso ihre Parlamentarier ohne professionelle Betreuung plötzlich so überfordert wirken.

Der Einwurf, diese Leute hätten ihre Fachberater, greift nicht, denn wenn der Amateurminister bar jeder Tauglichkeit, aber Chef ist und bleiben will, wird er ausschließlich nach politischer Opportunität, also nach persönlichem Vorteil entscheiden. Das ist auch nicht überraschend. Dass der Mensch zu seinem eigenen Vorteil entscheidet, ist viel wahrscheinlicher, als dass er es nicht tut, denn „wer an der Krippe steht, der frisst!“ Für sich selbst zu sorgen ist Voraussetzung, damit man auch für andere sorgen kann. Jedoch, und hier setzt das Problem ein: Ist ein Gemeinwesen so aufgestellt, dass es einer Gruppe von Personen erlaubt ist, sich allein mittels Gesetzesgewalt der Arbeitskraft anderer Menschen zu bedienen, wird das persönliche Nutzdenken auf die Allgemeinheit ausgeweitet.

Ein letztes Mal blitzte 2005 die Hoffnung auf, dass es auch anders gehen könnte: Die Kanzlerkandidatin Frau Dr. Merkel hatte den parteilosen, hochgelehrten Rechtsprofessor Paul Kirchhoff in ihr Schattenkabinett geholt, um in Deutschland überfällige Reformen ins Werk zu setzen. Dem sich durch erhebliche Volksnähe auszeichnenden Kanzlerkandidaten Schröder war es ein Leichtes, Prof. Kirchhoff allein aufgrund seiner fachlichen Reputation als „Heidelberger Professor“ zu diskreditieren. Das kam gut an. Paul Kirchhoff hatte in der durch die Sozialdemokraten aufgeheizten Stimmung gegen das Höherstehende keine Chance. Damit war dann die letzte Möglichkeit für vernünftige Politik vertan. Frau Dr. Merkel hat nie wieder einen Versuch unternommen, hätte sie deshalb doch um Haaresbreite die Wahlen verloren. Ihre Illusion der echten Menschenbeglückung und Weltverbesserung mündete rasch in eine realistischere Sicht der Dinge und ließ sie erkennen, dass sich die Tätigkeit des demokratischen Politikers darauf beschränkt, seine eigene Klientel zu bedienen. Allerdings kann Frau Dr. Merkels nicht hoch genug zu bewertender, aber gescheiterter Ansatz, sachgerecht zu regieren, heute als Zeitpunkt des endgültigen Versagens der Parteien-Demokratie als vernünftige Regierungsform gelten. Es geht ihr und ihrer Regierung heute nur noch um Konkursverschleppung. […]

So bleibt der Bürger weiterhin hilflos dem infantilen Eifer politischer Dilettanten ausgeliefert. Mangels Intelligenz und bar jeglicher sachlich oder moralisch begründbaren Rechtfertigung neigen zahlreiche „Volksvertreter“ dazu, sich in hemmungsloser Geltungs- und Gestaltungssucht zu ergehen. Deren Auftritte machen schmerzlich bewusst, dass die vernichteten traditionellen Eliten nicht durch Simulanten ersetzt werden können, welche meinen, dass es ausreiche, lesen und schreiben zu können und manchmal ein akademisches Zeugnis vorzulegen. Als in vordemokratischen Zeiten die Deutschen noch als „Volk der Dichter und Denker“ galten, verstanden Politiker ihr Handeln als taktische Staatskunst. Heute wird die Erinnerung daran nur noch achselzuckend im Plusquamperfekt vorgetragen. Der kolumbianische Philosoph Davila (gest. 1994) meinte resigniert: „Die Freiheit des Demokraten besteht nicht darin, alles sagen zu können, was er denkt, sondern nicht alles denken zu müssen was er sagt.“

Die Bühne für die Politamateure und ihre Erlösungsdogmen einer planwirtschaftlich orientierten Sozial- und Wirtschaftslehre bieten die GEZ-finanzierten Staatsmedien. Das Volk lauscht dort den hochaktuellen und lebensnotwendigen Nachrichten von der innerstaatlichen Front „kriegerischer“ Auseinandersetzungen, zwischen den sich um die besten Plätze am Futtertrog der Steuermittel prügelnden Anwärtern. Für dieses ekelhafte, die niedrigsten Instinkte des Menschen ansprechende Schauspiel, zahlt das verbliebene Viertel leistungsfähiger Bürger inzwischen den überwiegenden Teil seines erwirtschafteten Einkommens. Und dann wird der Ausgeplünderte und Geknechtete auch noch zum Zuhören und Zuschauen genötigt. Kaum ein Ort, wohin man vor dieser Dauerpropaganda fliehen kann. […]

Das demokratische Gebaren des maximalen Herumregierens in minimaler Qualität ist nicht nur eine Zumutung, Ehrverletzung und intellektuelle Beleidigung, sondern auch extrem teuer. Die Bürger wehren sich tapfer und trickreich durch Steuervermeidung, Schwarzarbeit, Wahlenthaltung, Auswanderung und mittels der Weigerung, „Kinder in diese Welt zu setzen“.

Aus dem zweiten Teil der ef-online-Serie “Parteien-Demokratie: Ein Nekrolog in sieben Akten”
Erster Akt: Demokratie gelinKt immer
Zweiter Akt: Der demokratische Bildungsnotstand
Dritter Akt: „Liberaldemokratie“
Vierter Akt: Dejavumokratie
Fünfter Akt: Die Demokratie und der Neid
Sechster Akt: Demokratie, Demographie und Schuldknechtschaft
Siebter und letzter Akt: Es gibt ein Leben nach der Parteien-Demokratie

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Climategate verhindert Endsieg

Abgelegt unter Spass am 4. Februar 2010 von Trafo

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Hartz IV und Sklavenarbeit

Abgelegt unter Politik am 21. Januar 2010 von Trafo

[...] Wenn ein Nicht-Arbeitender sich weigert, eine Arbeit anzunehmen, weil sie ihm “nicht passt”, aber gleichzeitig fordert, dass die Arbeitenden für ihn aufkommen, dann tut er ein Doppeltes: Erstens wird er zum Ausbeuter – er lebt auf Kosten anderer – ähnlich wie ein Sklavenhalter; zweitens gibt er die Verantwortung für seine soziale Existenz ab und bürdet sie der Gesellschaft auf. Gerechtigkeit verlangt, dass jeder für sein Brot und seine Wohnung auch eine Gegenleistung zu erbringen hat; diese besteht in einer Gesellschaft vor allem aus seiner Arbeit – sofern er nicht physisch oder geistig behindert ist. Rechte implizieren Pflichten, andernfalls werden sie zu Privilegien. Wer das nicht akzeptiert, beansprucht für sich das Recht, von anderen versorgt zu werden – im Klartext: dass andere für ihn arbeiten. Ein solcher Anspruch entspringt entweder der Mentalität eines Kleinkindes oder derjenigen eines Kriminellen – oder soll ich hinzufügen: Derjenigen eines Sklavenhalters? Der Sozialstaat ist eine enorme historische Errungenschaft, und wir sind gehalten, ihn zu verteidigen. Darum müssen wir ihn auch vor Missbrauch schützen. Vor allem müssen wir verhindern, dass er sich in eine Versorgungsanstalt verwandelt, welche die Verantwortungslosigkeit fördert – mit fatalen Konsequenzen für die individuellen Fähigkeiten und die sozialen Kompetenzen der Fürsorge-Empfänger. Das Ende wäre eine sozioenergetische Entropie: Ein signifikanter Teil der Staatsbürger würde in alimentierter Unmündigkeit gehalten. [...]

Quelle: Egon Flaig im Interview mit Telepolis via Fakten & Fiktionen

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Wissenschaftspresseschau

Abgelegt unter Spass, Wissenschaft am 17. Dezember 2009 von Trafo

NonScientist Journal Cover

via The People’s Cube

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Die Öko-Religion

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 9. Dezember 2009 von Trafo

Religion hat es nach Paul Tillich (1886 – 1965), einem der wichtigsten Theologen des vergangenen Jahrhunderts, mit dem zu tun, “was uns unbedingt angeht” (in seinen englischsprachigen Veröffentlichungen “ultimate concern”). Ich möchte zeigen, dass diese Sicht auf Religion auch geeignet ist, die Öko- und insbesondere die Klimaschutzbewegung als quasireligiöses Phänomen zu beschreiben (’quasi-’ deshalb, weil diese Bewegung sich selber nicht explizit als religiös versteht).

Zweifellos geht es dabei Millionen von Menschen um ein “unbedingtes Anliegen”, die Rettung der Welt vor dem drohenden Klimakollaps bzw. im weiteren Sinne der Ökoreligion vor der Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen. Der quasireligiöse Charakter zeigt sich schon in der Qualität dieses Anliegens: Es geht um nicht weniger als die Rettung der Welt. In der Vergangenheit war diese göttlichen Rettergestalten vorbehalten; heute fühlt sich der Mensch selbst dazu berufen.

Zur Religion gehören zumeist bestimmte Lehren und Dogmen. Im Christentum als für uns nächstliegender Bezugsreligion geht es kurz gesagt darum, dass der Mensch auf Grund eigenen Verschuldens das ewige Leben verloren hat; aber es gibt eine Rettung, wenn er Buße tut, glaubt und fortan nach der christlichen Lehre lebt.

Die Lehre der Ökoreligion lautet ganz analog: Der Mensch zerstört auf Grund eigenen Verschuldens die Welt und damit das Fortleben künftiger Generationen; aber es gibt eine Rettung, wenn er alsbald Buße tut und fortan anders lebt als bisher. Es geht um Rettung aus der Apokalypse. Der eschatologische Zug ist unverkennbar.

Für die Details gibt es so was wie ein Lehramt (vielleicht repräsentiert durch das IPCC). Es argumentiert wissenschaftlich, aber auf Grund unhinterfragbarer Dogmen. Eine gewisse Bandbreite an Interpretationen wird zugelassen; alles, was darüber hinaus geht, ist Ketzerei.

Ketzerei deshalb, weil es ja nicht um wertfreie Überzeugungen von Wahr oder Falsch geht, sondern weil daran das Heil, die Rettung der Welt hängt. Deshalb müssen zur Not auch die Fakten uminterpretiert oder ignoriert und Gegner mundtot gemacht werden. So ist das auch bei der Klimareligion.

Jede Religion hat ihre Priester und ihre Propheten, ihre Heiligen und ihre Narren, ihre Gläubigen und ihre Ketzer. So ist das auch bei der Klimareligion.

Religion äußert sich in einer bestimmten Moral und Ethik. Durch nichts wird zur Zeit das Verhalten der Menschen stärker zu beeinflussen versucht als durch die Öko- Moral. Es wird dazu aufgerufen, für den Klimaschutz Verzicht zu üben. Diese Ethik hat – typisch für religiöse Ethiken – vor allem asketische Züge. Und wie im Mittelalter gibt es Wege, sich von den Sünden per Ablass freizukaufen: durch Ökosteuern im Kleinen und Verschmutzungszertifikate im Großen.

Religion hat natürlich auch ihren Kult, ihre Rituale. Eine Klimakonferenz wie in Kopenhagen gleicht einer Wallfahrt oder vielleicht sogar einem Konzil. Zwischen solchen ausgemachten Höhepunkten gibt es kleinere Rituale: die regelmäßige Veröffentlichung von bedrohlichen Daten zum Beispiel. Oder die Inszenierung von kleinen Erfolgen auf dem Feld erneuerbarer Energien. [...]

Quelle: Zettels Raum

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Der Entscheidungsbaum zur Klimadiskussion

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 3. Dezember 2009 von Trafo

und die Bewertung der aktuellen Vorgänge ist auf The Devil’s Kitchen zu besichtigen.

Entscheidungsbaum

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Hoffentlich passiert das nicht in Kopenhagen

Abgelegt unter Spass am 28. November 2009 von Trafo

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Wie zerstört man die westliche Gesellschaft

Abgelegt unter Politik am 31. Oktober 2009 von Trafo

Der ehemalige KGB-Agent Yuri A. Bezmenov (aka Tomas Schuman) berichtet:

Hier die weiteren Teile:
Subversion & Control of Western Society 2/7
Subversion & Control of Western Society 3/7
Subversion & Control of Western Society 4/7
Subversion & Control of Western Society 5/7
Subversion & Control of Western Society 6/7
Subversion & Control of Western Society 7/7

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Der Staat vs. einvernehmliche Regeln

Abgelegt unter Politik, Wissenschaft am 22. Oktober 2009 von Trafo

We libertarians aren’t against rules — we are against top-down rules imposed by out-of-touch bureaucrats. People generate better rules when the state leaves us alone.

wie die aktuelle Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom gezeigt hat.

Quelle: Townhall.com via The Austrian Economists

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Staatswachstum

Abgelegt unter Politik am 9. Oktober 2009 von Trafo

Jeder Mensch – der eine mehr, der andere weniger – mag es, wenn er Dritte nach seiner Pfeife tanzen lassen kann. Genau diese Fähigkeit bringt ein politisches Amt mit sich. Daher werden sich genau solche Menschen um ein politisches Amt bewerben, denen es eine besondere Freude ist, andere Menschen wie auf einem Schachbrett umherschieben zu können. [...]
[Die Mitglieder des öffentlichen Dienstes] werden jederzeit bestrebt sein, ihr Ego zu befriedigen, indem sie ihren Einflussbereich ausdehnen und ihre Macht über das Leben der Anderen vergrößern. Das allein sorgt bereits für Staatswachstum. Andererseits hat Wettbewerb in der Verwaltung nicht die regulierende Funktion wie in privaten Unternehmen. Übermäßige Bürokratie sorgt für Wettbewerbsnachteile, so dass Unternehmen periodisch oder fortlaufend ihre Abläufe den Marktbedürfnissen anpassen müssen. Auch in der Verwaltung entstehen Konflikte um Macht und Befugnisse. Anders als bei am Markt tätigen Unternehmen werden diese jedoch nicht auf Kosten der Verwaltung durch Verschlankung gelöst, sondern auf Kosten der Bürger. [...]

Damit verwandt ist die für öffentliche Verwaltungen besonders einschlägige Problematik des Parkinsonschen Gesetzes: Erstens wünscht jeder Angestellte die Zahl seiner Untergebenen, nicht jedoch die Zahl seiner Rivalen, zu vergrößern. Zweitens schaffen sich Angestellte gegenseitig Beschäftigung oder wenigstens den Anschein solcher. So entsteht eine große Zahl von Beschäftigten im öffentlichen Dienst, die als Vorbild für Dutzende von Witzen über Beamte und Arbeitsbelastung zählen können. Es entsteht in der Verwaltung eine sofort verfügbare Reserve von Beschäftigten, die jederzeit in neue Aufgaben transferiert werden können. Auf diese Reserve wird immer in Krisenzeiten zurückgegriffen. Niemals wächst der Einfluss des Staates auf das Leben der Anderen so stark wie in der Rezession oder im Krieg. Befeuert vom Aufschrei der gepeinigten Massen widmen sich Heerscharen von Staatsangestellten den durch vorherige Interventionen selbst geschaffenen Problemen. [...]

Letztlich ist das dauernde Staatswachstum auch mit Hayek zu erklären. Dieser nennt die Gründe, warum die politischen Machthaber stets zu den übelsten Menschen statt zu den besten gehören werden. Macht beruht, so lehrte es bereits Hume, auf öffentlicher Meinung. Die politischen Machthaber werden in einer Demokratie durch die bestimmt, die sich mit den meisten Stimmen Gehör verschaffen. Umso gebildeter ein Mensch ist, desto differenzierter ist sein Geschmack und Weltbild, umso eher sieht er sich auch in der Lage, seine Angelegenheiten in eigener Person zu erledigen. Nämlicher Mensch ist aber wenig ansprechend für die Massen. Er wird keinen politischen Erfolg haben. Die Massen werden daher einen Menschen wählen, der dem eigenen, undifferenzierten – aber nicht unbedingt schlechten – Niveau entspricht. Das Sprichwort „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ kommt nicht von ungefähr. Die politischen Machthaber haben größeren Erfolg, wenn sie den Massen das Versprechen geben, die Dinge für sie zu regeln. So bestimmen die Massen den ins Amt, der fremde Leben in Übereinstimmung mit dem Massengeschmack in die Hand nimmt.

Zwischen der Masse und den politischen Machthabern entfaltet sich sodann eine Wechselwirkung. Da der politische Machthaber aus Eigeninteresse am Machterhalt die Dinge für die Massen regelt, verliert die Masse diese Fähigkeit zunehmend. [...]

Quelle: ef-magazin

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Ein Gespenst geht um in Deutschland…

Abgelegt unter Politik am 29. September 2009 von Trafo

…es trägt einen roten Mantel. Darunter hält es Hammer und Sichel fest in seiner Faust.

Es ist entsetzlich, wie groß der Stimmenanteil geworden ist, den die Kommunisten auf sich vereinigen können. Gerade vor dem Hintergrund der jüngeren deutschen Geschichte, wo ein großer Teil der Bevölkerung unter einer kommunistischen Diktatur litt.
Selbst wenn man vor dem Fall der Mauer, wie Peppone in “Don Camillo & Peppone”, an die Herrlichkeit im Kommunismus glaubte, dem sollte es doch spätestens beim Besuch des Ostblocks nach 1990 wie Schuppen von den Augen gefallen sein, wie heruntergekommen, rückständig und verwahrlost es dort aussah (bzw. noch aussieht). Und in welcher Weise politisch Andersdenkende bespitzelt und unterdrückt wurden, sollte eigentlich auch jedem klar geworden sein.

Die gleichen Leute, die damals an der Macht beteiligt waren, sich auf Kosten anderer bereichert haben und im Wohlstand leben konnten, die gleichen Leute, die das System der Unterdrückung, Bespitzelung und Einschüchterung aufrecht erhielten, die Stasi-Mitarbeiter, Politfunktionäre und führende Rechtsanwälte, werden heute in den Bundestag gewählt.

Mitschuld am Einzug der Kommunisten ins Parlament haben nicht zuletzt die auf dem linken Auge blinden Medien, in denen linke Verfassungsfeinde nicht beim Namen genannt werden. Immerhin heißt es auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung zur Partei “Die Linke” vorsichtig: “Für den Verfassungsschutz des Bundes wie für den der meisten Länder sind einzelne Gruppierungen (etwa die ‘Kommunistische Plattform’) Beobachtungsobjekte.”
Darüber hinaus ziehen die Mainstream- und Zwangsbezahl-Medien den Schwanz ein, vor drohenden Klagen bei der Nennung der Wahrheit über die Vergangenheit der Spitzenkandidaten der Kommunisten der SED-PDS-Linkspartei (vgl. Hubertus Knabe 2009) und verbreiten stattdessen unkritisch die Propaganda der Linksextremisten. Hier ist vielen beteiligten Redakteuren und Journalisten eine Neigung zu linkem Gedanktengut zu unterstellen.
Bei jeder sich bietenden Gelegenheit werden Kommunisten zu Stellungnahmen und Talk-Runden eingeladen, anstatt, wie bei den (nicht nur farblich nahe stehenden) Sozialisten von Rechts, eine klare Ausgrenzung und Warnung vorzunehmen.

Ludwig von Mises schrieb zu den beiden Sozialismen:

Man verkennt den Nationalsozialismus, wenn man nicht beachtet, dass er Sozialismus sein will. Im Kommunistischen Manifest werden zehn Programmpunkte entwickelt. Acht von diesen zehn Forderungen sind von den Nationalsozialisten im Deutschen Reich verwirklicht worden.

Jedoch muß man heute nicht erst bei Ludwig von Mises nachschlagen, um zu begreifen, dass die Vorstellungen der Linken und Rechten sich nicht wesentlich voneinander unterscheiden. Ein Blick beim Wahl-o-mat auf die Ansichten der Parteien zeigt das gleiche Ergebnis. In lediglich 12 von 36 Punkten haben Die Linke und die NPD unterschiedliche Meinungen. Zum Vergleich: CDU/CSU und SPD, die immerhin seit 4 Jahren eine gemeinsame Koalition bilden, stimmen in 16 Punkten nicht überein.
Wenn man Dummheit als Coolness verkauft, dann hören sich marxistisch- und nationalsozialistische Versprechungen verlockend an (aber immerhin durchschaut selbst Sido die Grünen Utopien).

Wohin die Reise mit den nationalen und/oder marxistischen Sozialisten führt, hat nicht nur die Geschichte in erschreckender Deutlichkeit an vielen Orten gezeigt, sondern wurde von F.A. Hayek 1944 eindrücklich beschrieben.

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